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Das Gesundheitswesen braucht mehr Transparenz, Prävention und Managed Care

13.11.200914:29 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Am Careum Congress 2009 trafen sich vom 12. bis 13. November in Zürich 120 Meinungsführer und Gesundheitsexperten aus aller Welt, um über konkrete Lösungsansätze für nationale Gesundheitssysteme in der globalen Gesundheitsgesellschaft zu diskutieren.

Zürich, 13. November 2009. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind in allen Ländern ähnlich: Stetig wachsende Kosten, eine alternde Bevölkerung, Engpässe beim Gesundheitspersonal. Und zunehmend beeinflussen grenzüberschreitende Trends die Entscheidungen auf nationaler Ebene. Diese Entwicklungen fordern neue Strategien und Lösungsansätze. Wie diese aussehen könnten, darüber waren sich am diesjährigen Careum Congress Meinungsführer und Experten aus der ganzen Welt einig.

Die präsentierten Studien, die Länder vergleichen, zeigen alle in die ähnliche Richtung: Wir brauchen mehr Transparenz. Der Zugang zu Leistungen im Gesundheitswesen sollte über Hausarzt-Modelle (Managed Care) erfolgen und die Prävention muss gefördert werden. In allen drei Bereichen hat die Schweiz bedeutenden Nachholbedarf.

Transparenz ist Voraussetzung für den Wandel des Gesundheitssystems
Die Teilnehmer des Kongresses bestätigten, dass sich die nationalen Gesundheitssysteme einem starken Wandel unterziehen müssen: Eine der wichtigsten Voraussetzung dafür wäre die Transparenz. «Im Gegensatz zu anderen Bereichen, etwa im Tourismus, verfügen wir aber in vielen Ländern, vor allem in der Schweiz, über viel zu wenig Durchblick. Wir wissen schlichtweg nicht, welche Ärzte oder Spitäler tatsächlich gut arbeiten», sagt Prof. Ilona Kickbusch von Careum.

Mehr Einfluss der Patienten
Die Patienten werden gemäss den Experten im Gesundheitssystem künftig eine entscheidende Rolle spielen. Sie werden sich vermehrt nach der Qualität der angebotenen Leistungen ausrichten. Dies bestätigte unter anderen Johan Hiertqvist, Direktor des Health Consumer Power House. Er präsentierte die Auswertung des Europäischen Gesundheitskonsumenten-Index 2009: Dieser Index vergleicht die Qualität der Gesundheitssysteme Europas aus Sicht der Konsumenten. Dabei erreicht die Schweiz 2009 den fünften Platz nach Holland, Dänemark, Island und Österreich. Zieht man jedoch auch die Kosten in Betracht, erreicht die Schweiz nur noch Rang 13. «Wenn wir mehr bezahlen, heisst das nicht, dass wir Besseres dafür bekommen», sagte Hiertqvist.

Behandlung im Supermarkt
Am Careum Congress wurden auch Lösungsansätze präsentiert, die erstmals in Schweiz zu hören waren. So berichtete Marcus Thygeson von Consumer Health Solutions über die Entwicklungen so genannter Retail Clinics in den USA: In nunmehr über 1200 Standorten in Supermärkten, Shopping-Mals oder in grossen Drogerien können sich Patienten ohne Anmeldung günstig versorgen lassen. «Studien in den USA zeigen, dass die Qualität in diesen Versorgungsstationen ebenso gut ist, wie bei einem durchschnittlichen Hausarzt, nur günstiger», sagte Thygeson.

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