(openPR) „Four Geometrical Painters.... From Brazil“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in The gallery STEINER - art & wine. Es werden Werke von Carlos Muniz, Luiz Dolino, Manfredo do Souzanetto und Ronaldo Macedo gezeigt.
Die Ausstellung (10.11.2009 – 23.11.2009) wird durch S.E. Botschafter von Brasilien Julio Cezar Zelner Goncalves eröffnet.
Eröffnung: Dienstag, 10. November 2009 (Beginn 19h)
Die Eröffnung findet in The gallery STEINER – art & wine, Kurrentgasse 4, 1010 Wien statt.
Die Ausstellung brasilianischer Kunst der vier renommierten geometrischen Maler ist bis 23.November 2009 (Mo-Fr 11h-20h, Sa 12h-17h) in der Galerie zu sehen.
Die Künstler im Überblick:
Ronaldo Macedo wurde in Rio de Janeiro (Bundesstaat Rio de Janeiro) geboren, lebte seit 1981 in den USA und seit 1989 auf der Insel Maui (Inselgruppe Hawaii) im Pazifischen Ozean. Sein Diplom in Illustration erwarb der Künstler an der Californian State University in Long Beach (USA). Aufgewachsen in Rio, erkannten Ronaldo Macedo’s Eltern sein Talent schon früh, und sie waren auch die ersten treibenden Kräfte. Der Künstler entdeckte seine eigene Leidenschaft für die Beobachtung und die Zeichnung in dieser Zeit.
Nach der Ankunft in den Vereinigten Staaten war Ronaldo Macedo erstaunt über all die verschiedenen Karrieremöglichkeiten, die die Kunst ihm hier bietet. Reisen nach Norwegen, Chile, Türkei, Costa Rica und zum Grand Canyon inspirierten ihn zusätzlich. 1989 zog Ronaldo Macedo weiter nach Maui. Auf Maui traf er dann auch den Künstler George Allan. Die Freundschaft und das Arbeiten mit Allen sollte sich in dieser Zeit fördernd auf das Schaffen von Ronaldo Macedo auswirken. Gemälde von Farbe und Licht, spiegeln in seinen Bildern, ebenso wie sein Respekt für die Schönheit der Natur. Themen wie Hafen-Szenen und Buchten, Herrenhäuser und unberührte Stränden stimulieren unseren Verstand. Das Bewusstsein in Geschichte und Tradition belebt unseren Geist, den die Bilder Ronaldo Macedo’s mit ihrer Schönheit berühren.
Ausstellungen & Auszeichnungen (Auswahl): Teilnahme Kunstshow Art Maui (1990, 2003, 2004), Laguna Plein Air Festival Laguna Beach (2002 & 2005), Hawaii Plein Air Festival (2004), Maui Plein Air Festivals, Rocky Mountains Plein Air Festival (2004, 3rd place, Estes Park, Colorado), Honorable Mention at Carmel Plein Air Festival in Carmel, Kalifornien (2005), Sedona Plein air festival, Arizona (2005), Maui Plein Air Painting Invitational, Irvine Museum Arward (2006, 2008). Gewinner Quickdraw at Carmel Plein Air Festival in Kalifornien (2006) und Gewinner unzähliger Poster Contest auf Lahaina (Maui) seit den 90-er Jahren.
Manfredo de Souzanetto wurde 1947 in Jacinto (Bundesstaat Minas Gerais, im Südosten Brasiliens) geboren. Er war das vierte Kind in seiner Familie, und zog nach dem Tod seiner Mutter in den frühen 50er Jahren ab 1963 nach Almenara, wo er mit seiner ältesten Schwester lebt und zur Schule ging. Er begann während dieser Zeit auch zu malen, und dies sollte seine große Leidenschaft werden.
1967 begab er sich nach Belo Horizonte um sein Talent bei einem ersten Kunstsalon der Escola de Artes Plásticas da Associacao Crista de Mocos unter Beweis zu stellen. Ab dieser Zeit nahm der Künstler regelmäßig an wichtigen Kunstsalons in Belo Horizonte teil, eine weitere Wertschätzung erfuhren seine Arbeiten bei der Akzeptanz für die 4th Young Contemport Art Show (4th Jovem Arte Contemporanea) im Museu de Arte Contemporanea in Sao Paulo. Der Einfluss der Escola Guignard und des Flairs Belo Horizonte’s – so schrieb später Robert Pontual im Jahre 1973 – sei deutlich erkennbar in den Arbeiten des Künstlers. „Eine Rückkehr zur Intimität, die Aufnahme einer ewig lyrischen, nostalgisch an der fernen Berge Blick auf die umliegenden Berge, die Berge, die vorhanden sind, auch wenn sie versteckt sind.“, fährt der Schriftsteller in seinem Kommentar fort. In dieser Zeit erhielt Manfredo do Souzanetto auch seine ersten Auszeichnungen und Preise, so zB einen Award während des III. Salão Nacinal de Arte da Prefeitura in Belo Horizonte. Ab nun wurde seine Werke auch vermehrt in Sao Paulo gezeigt, wo er ab 1971 in Galerien vertreten war, und ab 1973 auch in der Kunstsammlung von Gilberto Chateaubriand der die Kunstserie „Some Aspects of Brazilian Drawing“ in der IBEU Gallery in Rio de Janeiro zu jener Zeit zeigte. Fünf Arbeiten dieser Sammlung des Künstlers wurden umgehend für die XII International Sao Paulo Biennale ausgewählt und gezeigt. Seither folgten unzählige Ausstellungen in Sao Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, aber auch (ab 1976) im Ausland, die zum guten Namen von Manfredo do Souzanetto im Bereich der Kunst beitrugen. Der Künstler kann in diesem Zusammenhang ua. auf Ausstellungen in Paris und Les Sables d’Olonne (F) verweisen. Anerkennungen im Ausland, die Teilnahme an der 1st International Contemporty Art Fair in Paris und der Ankauf eines Werkes durch den Franch National Contempory Art Fund (FNAC) ließen nicht lange auf sich warten. Ab 1979 begab sich der Künstler zog sich der Künstler zum Arbeiten wieder zunehmend nach Brasilien zurück. Er gründete ein neues Atelier und lebt seither in Rio de Janeiro. Ab den späten 70-er Jahren beschäftige sich Manfredo do Souzanetto auch mit dem Bereich Fotografie, die er Anfang der 80-er Jahre in einigen Ausstellungen zeigte. Zwischen 1980 und 1989 zeigte der Künstler Ausstellungen ua. im Museu de Arte Moderna Rio de Janeiro (1982), Museu de Arte Moderna de Sao Paulo (1983 & 1985), VII Salão Nacional de Artes Plasticas do Ministerio da Cultura/Funarte (1985), Modern Art of Brazil in the 20th Century (1987) im Musee d’Art Moderne de la Villa de Paris, Ouverture bresilienne im Centre Regional d’Art Contemporain / CREDAC (1987), Palais de L’Unesco / 40 Artists, 40 Years, 40 Countries (1988, represented Brazil), Anna Niemeyer Gallery (1990), Museu de Arte (in der Hauptstadt) Brasilia (1992), 4x MINAS exhibition im Museu de Arte Moderna do Rio de Janeiro (1993/1994), im Belo Horizonte Palacio das Artes (1994), im Museu de Arte de Sao Paulo / MASP (1994). Brasil Biennal in Sao Paulo (1995), Paco Imperial in Rio de Janeiro (1995), ICBRA Art Fair / Bahnhof Westend Berlin (1996-1998), Le 19 im Centre Regional d’ Art Contemporain in Montebeliard (F, 1998), uvm.
Im Jahr 2006 erschien mit „Paisagem da obra“ ein umfassendes literarisches Werk zum Schaffen des Künstlers. Darin zu sehen sind 240 Abbildungen von Manfredo do Souzanetto und seinen Werken, sowie Texte von Agnaldo Farias, Carlos Drummond de Andrade, Philippe Cyroulnik,
Roberto Pontual, Paulo Herkenhoff und des Künstler selbst. Zuletzt nahm er auch den Gruppenausstellungen Mapa do agora (2002) im Instituto Tomie Ohtake in Sao Paulo, 50 Jahre Ausstellung Caminhos do contemporaneo 1952-2002 (2002) und Arte Moderna em Contexto der ABN AMRO Real Kunstschau (2006) im Museu de Arte Moderna in Rio de Janeiro teil.
Manfredo de Souzanetto ist auch in bedeutenden Kunstsammlungen Brasiliens vertreten, so etwa in der Sammlung MAM des Museu de Arte Moderna de Sao Paulo.
Luiz Dolino wurde 1945 in Macaé (Bundesstaat Rio de Janeiro) geboren. 1961 studierte er an der Escolinha de Arte do Brasil unter Augusto Rodrigues und später ab 1965 am Museu de Arte Moderna in Rio de Janeiro unter Ivan Serpa. Bereits 1965 nahm er an den Kunstsalons Young Modern Art of Brazil und XV Salão Nacional de Arte Moderna jeweils in Rio de Janeiro und der Biennale Fluminense in Niteroi teil.
1972 wurden Werke des Künstlers in die Kunstsammlung Coleção da Pinacoteca Estadual in Belém aufgenommen, und im folgenden Jahr auch in die Kunstsammlung Fundação Cultural do Distrito Federal Brasília (Kunstsammlung der Hauptstadt Brasilia). 1974 erhielt Luiz Dolino den 1.Preis beim Salão de Setembro in Brasilia. Weitere Ausstellungen in Salons und in Galerien folgten in Brasilia und Niteroi im selben Jahr, bevor er sich ab 1975 zu Auslandsaufenthalten nach Mexiko, Bolivien und Uruguay aufmachte. 1979 zeigte er Ausstellungen in Montevideo und Buenos Aires. Ab 1980 lebte und arbeitete der Künstler in Argentinien, zeigte aber seine Werke auch in Chile, Paraguay und erneut in Uruguay und seinem Heimatland Brasilien. 1986 zeigte er aktuelle Werke erstmals in Europa. Im Palazzo Pamphili in Rom, in der Brazilian Center Gallery in London und in der Brasilianischen Botschaft in Den Haag. 1989 zeigte Luiz Dolino eine Ausstellung am Brazilian-American Cultural Institute in Washington D.C., und im Jahr 1990 neben einer Ausstellung in Brasilia und Rio de Janeiro, erstmals seine Werke auch in New York (Icaro Room). Seine Werke wurden seither zudem in Zimbabwe, Ecuador, Spanien, Indien, Kuba, Surinam, Peru, Schweden, Marokko, Japan, Rumänien, Tunesien, Puerto Rico, Kolumbien, Portugal, den USA und 2008 auch im Museum of Young Art in Wien gezeigt.
Carlos Muniz wurde 1954 in Montes Claros (Bundesstaat Minas Gerais, im Südosten Brasiliens) geboren. Er nahm ab 1978 erstmalig beim Salão de Artes Plasticas do Conselho Estadual de Cultura im Palacio dos Artes in der Hauptstadt Minas Gerais’ in Belo Horizonte teil. Im folgenden Jahr nützte er einen ähnlichen Salon auch in seiner Heimatstadt Montes Claros um seine neuen Werke zu präsentieren. Es folgten etliche Ausstellungen in Brasilien und im Ausland. Besonders hervorzuheben sind an dieser Stelle die Ausstellungen im Museu de Arte Moderna in Rio de Janeiro (1981), der III. Salon der Biennale für zeitgenössische Kunst in Sao Paulo (1985), die Teilnahmen am XII, XII, XIV, XVI, XVIII, XIX, XX. und XXIII Salon Nationaler Kunst in Belo Horizonte (zwischen 1980 und 1991), sowie die Beteilligungen an FUNARTE IBAC Kunstsalons in der Bundeshauptstadt Brasilia (1991, Bundesstaat Distrito Federal) und in Rio de Janeiro (1992). Weiters nahm Carlos Muniz an Kunstsalons in Santos, Sao Paulo und der Universidarte VII + VIII in Rio de Janeiro teil. Die erste Gruppenausstellung fand im Othon Palace in Rio de Janeiro statt. Weitere Gruppenausstellungen führten ihn erneut nach Rio, aber auch durch die Großstädte Brasiliens nach Sao Paulo, Brasilia, in seine Heimat nach Belo Horizonte, sowie ins Ausland nach New York (Gallery Art 54, 1994, 1998), nach Suriname, nach Portugal und Südafrika. Carlos Muniz kann aber auch auf eine große Anzahl an Einzelausstellungen verweisen. Seine Arbeiten wurden seit seiner ersten Einzelausstellung 1973 in der Galeria do Theo’s House in seiner Heimatstadt Montes Claros auch in Rio de Janeiro , Belo Horizonte, Santos, Niteroi, in der Hauptstadt Brasilia (2002 im Museu de Arte de Brasilia, DF) gezeigt. Das Schaffen von Carlos Muniz spiegelt sich in etlichen Auszeichnungen wieder. 1979 erhielt er den 1.Preis beim Kunstsalon des Kulturzentrums (Centro Cultural) in seiner Heimatstadt Montes Claros, 1980 den Premio Viagem ao Exterior bei einem Kunstsalon in Rio de Janeiro, 1981 & 1988 Anerkennungs- und Ankaufspreise des XIII. & XX. Salão Nacional de Artes Plasticas im Museu de Arte in Belo Horizonte. Weiters erhielt Carlos Muniz Preise in Rio de Janeiro (1.Platz / Premio Viagem ao Exterior 1980; Anerkennungspreis der Universidarte VII im Museu Nacional de Belas Artes Rio de Janeiro 1999), Brasilia, Santos (V. Bienal Nacional), Paris (1.Platz / Premio Viagem ao Exterior) und Sao Paulo.
Carlos Muniz ist in bedeutenden Sammlungen privater und öffentlicher Kunstsammler vertreten. Unter anderem im Museu de Arte Brasilia; Palacio das Artes, Museu de Arte und BDMG in Belo Horizonte; sowie in Sammlungen in Rio de Janeiro, Santos, Niteroi, Belo Horizonte, Montes Clarlos.
Corinna Steiner freut sich im Monat November 2009 das internationale Ausstellungsprogramm der gallery um ein zusätzliches Kapitel zu erweitern. Mit der Ausstellung „Four Geometric Painters... From Brazil“ zeigt die Galerie erstmals Kunst aus Brasilien.
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Informationen bereitgestellt von:
Mag. Corinna Steiner
The gallery STEINER – art & wine













