(openPR) Es ist von zentraler Bedeutung, dass bestimmte Energiestandards im Hausbau gewisse Sollwerte hinsichtlich des individuellen Energieverbrauchs nicht überschreiten dürfen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Ein Verstoß gegen diese Auflagen würde zu hohen Strafzahlungen durch den jeweiligen Hersteller des Hausstandards führen.
Um den jeweiligen Höchstwert hinsichtlich des Energieverbrauchs nicht zu überschreiten, muss ein Haus, das nach bestimmten Energiestandards errichtet wird, verschiedenen Tests durchlaufen. Diese stellen sicher, dass der maximal tolerierbare Energieverbrauch des Hauses nicht überschritten wird.
Ein solches Testverfahren stellt der so genannte „Blower-Door-Test“ dar. Hierbei wird eine Immobilie auf eventuelle Wärmebrücken und Leckagen hin untersucht, die für einen erhöhten Energieverbrauch des Hauses verantwortlich sind und hierdurch zu steigenden Kosten für die Versorgung der Immobilie mit Energie führen.
Ein ausreichend gedämmtes Haus wird kaum Wärme aus dem Inneren des Hauses nach Außen ableiten. Im gegensätzlichen Fall kann eine fehlende oder unzureichende Dämmung der Außenwände und des Daches jedoch zu hohen Energiekosten führen, die dem Hausherrn sprichwörtlich die „Haare vom Kopf fressen“ können.
Beim Blower-Door-Test wird Luft in das Innere des Hauses gepumpt, sodass eine Druckdifferenz erreicht wird. Die Menge der wieder herausströmenden Luft wird gemessen und mithilfe von speziellen Computerprogrammen ausgewertet. Bestimmte Sollwerte dürfen hierbei nicht überschritten werden, wenn das Haus einen bestimmten Energiestandard erfüllen soll.
Das Ziel des Blower-Door-Tests ist das Ermitteln des Drucktestkennwert n50. Basierend auf diesem Wert kann auf eventuelle Leckagen des Hauses geschlossen werden, die für einen erhöhten Energieverbrauch des Hauses verantwortlich sind. Doch auch eventuelle Schimmelbildung, die durch eine ungewollte Zirkulation warmer Luft durch Leckagen im Haus denkbar ist, soll mit einem Blower-Door-Test ausgeschlossen werden.









