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Bye-bye

25.10.200420:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Hamburg/Neuss/Frankfurt am Main - Die Globalisierung erreicht eine neue Qualität: Sie bedroht die Basis der deutschen Wirtschaft - den industriellen Kern. Immer mehr Konzerne und Mittelständler verlagern Teile der Produktion ins Ausland. „Erstmals werden in Deutschland weniger als zehn Millionen Menschen in der Produktion arbeiten. Das Land der Maschinenbauer und der Autohersteller, der Ingenieure, Mechaniker und Laboranten - allmählich verliert es seine industrielle Basis. Zum Beispiel bei Volkswagen: Im VW-Konzern geht es um die Zukunft von 176 000 Stellen in Deutschland. Nur wenn die Personalkosten um 30 Prozent gesenkt würden, hat der Vorstand errechnet, wären die Jobs zu sichern. Die Alternative ist klar: Arbeitsplätze würden in die neuen Fabriken in Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn verlagert“, schreibt der Spiegel http://www.spiegel.de in seiner aktuellen Ausgabe. Die Konflikte bei VW oder Opel seien nur das sichtbarste Zeichen eines fundamentalen Wandels, der die Volkswirtschaft erschüttere. „Die Industrie, der harte Kern der deutschen Wirtschaft, schrumpft. Fabriken werden geschlossen oder verlagert“, so der Spiegel.



Deutschland bleibe Export-Weltmeister - vor allem von Arbeitsplätzen. Seit sechs Jahren beschäftige Siemens schon mehr Mitarbeiter im Ausland als in Deutschland. Der Trend sei eindeutig: Der Auslandsanteil steigt, der Inlandsanteil sinkt. Seit Mitte der neunziger Jahre hätten Unternehmen in Deutschland bereits 2,2 Millionen Stellen in der Produktion abgebaut, jeden Tag gut 600 Jobs. „Damals wurde die Welle, die über Deutschland hereinbrach, erstmals als Folge der Globalisierung begriffen, nun rollt eine weitere an: Sie ist noch breiter, mächtiger, schneller, und viele halten sie für weitaus bedrohlicher. Sie strömt tief hinein in die deutsche Volkswirtschaft, sie erfasst den industriellen Kern - und droht große Teile förmlich fortzuspülen“, führt der Spiegel aus.

„Unser Denken verharrt immer noch in den goldenen 50er und 60er Jahren – einen wirtschaftlichen Aufschwung schaffen wir mit dieser Mentalität nicht. Die Massenproduktion reicht nicht mehr aus, um die Arbeitslosigkeit zu beseitigen“, so Michael Müller, Wirtschaftssenator des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft und Geschäftsführer der a & o after sales und onsite services GmbH in Neuss http://www.ao-services.de. Der Mittelständler spricht aus seiner Praxiserfahrung als Dienstleister für die Informationstechnik-Branche, wo der internationale Wettbewerbsdruck den deutschen Unternehmen besonders zu schaffen macht. Man könne nicht mehr in den Kategorien des Industriezeitalters denken. Was industriell gefertigt werde, erledigen heute technisch ausgebildete Menschen in Niedriglohnländern günstiger und besser.

„Gleichzeitig haben wir in Deutschland sehr viele Zukunftstrends verschlafen“, kritisiert Müller. So reifte kein IT-Unternehmen von Weltgeltung heran - abgesehen von SAP. Der Strukturwandel sei nicht konsequent genug vorangetrieben worden. So trägt der industrielle Sektor noch immer rund 30 Prozent zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland bei. In anderen Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder den USA habe die Industrie längst ihre Bedeutung eingebüßt.

„Aber wir müssen uns deswegen nicht eingraben, wenn in der Wirtschaftspolitik und in den Unternehmen endlich die richtigen Schlüsse gezogen werden. Wir müssen uns in Deutschland auf hochwertige Produkte und Dienstleistungen konzentrieren, mehr Flexibilität in den Tarifverträgen einbauen, länger arbeiten, Urlaubstage kürzen, uns stärker auf Marketing und Vertrieb ausrichten, die Bürokratie entschlacken, Unternehmertum besser und schneller fördern. Zudem bietet die Auslagerung von Investitionen ins Ausland auch Vorteile. Billigimporte führen zu niedrigen Kosten und schaffen zusätzliche Kaufkraft. Das sehen wir ja an den Preisen für Elektronikartikel“, betont Müller. Und das Wirtschaftswachstum in Osteuropa und China schaffe neue Abnehmer für Güter aus Deutschland. Schon jedes 14. deutsche Auto werde von einem Kunden in Osteuropa gekauft.

Zudem könne man nicht alles ins Ausland verlagern. Nach einer Studie von Boston Consulting http://www.bcg.de ist beispielsweise die Lebensmittelindustrie relativ verlagerungsresistent. Die Kundenwünsche seien regional einfach zu unterschiedlich, außerdem verböten Haltbarkeit und Hygiene lange Transportwege. Auch die Pharmaindustrie bleibe vermutlich in Deutschland: Die Produktionskosten fielen kaum ins Gewicht, zudem seien die Zulassungsverfahren in den Niedriglohnländern oft mühsam. Am stärksten betroffen von der Verlagerung seien standardisierbare, lohnintensive, gut zu transportierende Waren - Fernseher, Kühlschränke, Elektronikchips, Sofas oder Schuhe.

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