(openPR) Die Leidenszeit von Ioannis Amanatidis geht weiter. Der griechische Nationalstürmer wird sich definitiv einer neuen Knie-Operation unterziehen müssen. „Am Mittwoch fahre ich nach Augsburg zu Doktor Boenisch und werde die Details besprechen“, berichtet der 27jährige seiner Homepage-Redaktion. Die Operation wird am kommenden Montag stattfinden.
Anschließend wird er sich der 27jährige in die Reha begeben. „Wo ich die mache, steht noch nicht fest, das entscheide ich nach der OP.“ Sicher ist hingegen, dass sich Frankfurts Ex-Kapitän auf eine weitere lange Spielpause einstellen muss. Je nach Schwere der tatsächlichen Verletzung drohen ihm eine Pause zwischen sechs Wochen und einem guten halben Jahr. „Das ist mehr als ärgerlich, aber nicht zu ändern. Auch da muss ich jetzt durch“, meinte der merklich niedergeschlagene Amanatidis.
Das rechte Knie war bereits im Vorjahr operiert wurden. Dabei wurde der Knochen aufgebohrt und es bildete sich neue Knorpelmasse. Alter und neuer Knorpel sollten zusammenwachsen. Deswegen fiel der Grieche fast die gesamte letzte Rückrunde aus. Dann schien es bergauf zu gehen: Amanatidis startete mit hervorragenden Leistungen in die neue Saison und erzielte für seine Mannschaft drei Tore in acht Spielen. Doch die Hoffnung währte nur kurz: Seit gut zwei Wochen klagt der Stürmer über zunehmende Schmerzen. „Die Knorpelmassen scheinen sich wieder voneinander zu lösen", interpretiert er die Ergebnisse der letzten Computertomographie.
Der Schock sitzt tief bei ihm, aber Gedanken über seine Zukunft will er sich jetzt nicht machen. Zwar ist mit der wieder aufgebrochenen Verletzung auch die mögliche WM-Teilnahme in Gefahr, falls sich Griechenland über die Relegation gegen die Ukraine qualifiziert, doch daran mag er jetzt nicht denken: „Erst einmal ist wichtig, dass ich alles gut überstehe. Was nächstes Jahr ist, kann ich noch nicht überblicken.“













