(openPR) Wolfenbüttel. Menschen mit seelischen Erkrankungen, wie etwa Psychosen, Depressionen, sozialen Ängsten oder Persönlichkeitsstörungen, haben jetzt in Wolfenbüttel mit der Eröffnung der AWO-Arche-Tagesstätte eine Anlaufstelle. Damit steht die AWO-Arche jetzt auf drei Säulen: Außer der Tagesstätte bietet die AWO-Arche in Wolfenbüttel seelisch Erkrankten auch noch das Betreute Wohnen sowie die Kontaktstelle an.
AWO-Bezirksvorsitzende Gabriele Siebert-Paul ging auf der Eröffnungsfeier auf die Geschichte der Arche ein: "Vor 22 Jahren wurde sie als Verein gegründet, um psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen zu unterstützen. 2004 hat der AWO-Bezirksverband Braunschweig die Arche übernommen. Aus dem ursprünglichen Verein ist der 'Förderverein Arche' geworden."
Die neue AWO-Einrichtung bietet Platz für 15 volljährige Menschen, die an mindestens 20 Stunden wöchentlich die Angebote nutzen sollen. Sie haben hier die Möglichkeit zu lernen, ihren Tag wieder sinnvoll zu gestalten, verloren gegangene Fähigkeiten aufzufinden und soziale Kontakte zu knüpfen. Ziel ist es, den Nutzern der Tagesstätte ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu ermöglichen.
Zu den Hilfsangeboten zählen Gesprächsrunden, Entspannungs-, Konzentrations- und Gedächtnistraining, kreative und sportliche Aktivitäten sowie Freizeitangebote.
Ein Antrag auf Kostenübernahme kann beim Landkreis Wolfenbüttel gestellt werden. Auch dabei helfen die Mitarbeiter der Arche.
Landrat Jörg Röhmann dankte dem Vermieter Dr. Manfred Cronenberg, dass er mitten in Wolfenbüttels City sein Haus der AWO zur Verfügung gestellt hat. "Und ich danke der AWO, dass sie 15 Menschen hilft, wieder Zuversicht zu fassen. Damit leisten Sie einen Beitrag, dass Menschen Teil der Gesellschaft bleiben können."











