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Adress-Ausverkauf in der PR-Arbeit?

28.10.200912:28 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Adress-Ausverkauf in der PR-Arbeit?
Mahnt zu sorgfältigem Umgang mit Daten und Adressen in Pressestellen: Roland Bösker.
Mahnt zu sorgfältigem Umgang mit Daten und Adressen in Pressestellen: Roland Bösker.

(openPR) Daten-Schlamperei in der Pressestelle

"Exklusive" Informationen für "Ihre Redaktion". Journalisten wollen News und Storys, mit denen die jeweilige Redaktion ihren medialen Mitbewerbern eine Nasenlänge voraus ist. Schlamperei in der Pressearbeit entlarvt viele Pressemeldungen als publizistischen SPAM.




Adressen und Kontakte sind der Schatz einer jeden Pressestelle. Doch mühevolle Recherche- und Schreibarbeit ist im Nu entwertet, wenn Pressemitteilungen mit "offenem Verteiler" verschickt werden: Dutzende Empfängeradressen in der Adresszeile.

"Für Redakteure wäre es unprofessionell anzunehmen, dass eine Presseinformation tatsächlich ausschließlich ihr Medium erreicht", urteilt Roland Bösker, Journalist und Fachmann für Pressearbeit, "in einer Presseaussendung aber den kompletten Verteiler offenzulegen, ist amateurhaft."


Vertrauen untergraben

Dabei gehe es nicht allein darum, den Anschein der Exklusivität zu wahren, sondern um Vertrauensschutz, warnt der Inhaber des Text- und Pressebüros medien-dialog & kommunikation in Bremen.

"Kein Redakteur möchte, dass seine persönliche E-Mail-Adresse mit dutzend- oder sogar hunderfach verbreiteten Mails veröffentlicht werden!" Redaktionsmitglieder gäben persönliche Mail-Adressen meist im Vertrauen auf professionelle Zusammenarbeit mit einer Unternehmenspressestelle heraus, berichtet Bösker. "Die Journalisten erwarten zu recht Vertrauensschutz und keine Datenschlamperei!"


Eigene Arbeit entwertet

Die Verbreitung elektronischer Pressemitteilungen kostet im Vergleich zum Versand per Fax wenig, spart Zeit und lässt sich mit wenigen Klicks erledigen. "Allerdings verschickt mancher mit einer einzigen Mail auch das publizistische Kapital seiner Pressestelle – personifizierte E-Mail-Adressen, Namen und Ansprechpartner seines Unternehmens bei Medien." Böskers Einschätzung ist eindeutig: "Mit einigen unüberlegten Klicks kann man die Arbeit von Wochen und Monaten entwerten."

So lange dauere es es nämlich, bis persönliche Kontakte zu Redaktionen und entsprechende Verteiler aufgebaut seien. "Wenn diese wertvollen Daten dann per E-Mail im nächsten Pressebüro oder gar beim Mitbewerber landen, dessen Pressestelle man aus Kollegialität ebenfalls bedient, dann war die Arbeit für die Katz'." Bösker zieht zwei Perspektiven zur Erklärung heran.

1.Mitbewerber
Besonders in übersichtlichen Branchen und Regionen können gute persönliche Kontakte zu Medienvertretern Wettbewerbsvorteile bedeuten. Eigene Nachrichten kommen schneller und zuverlässiger bei den zuständigen Redakteuren an. Einer anderen Pressestelle diese Kontakte frei Haus per E-Mail zu liefern, bedeutet letztlich Schaden fürs eigene Unternehmen.

2.Redaktionen
Macht ein Redakteur die Erfahrung, dass seine (oder ihre) persönliche E-Mail-Adresse unautorisiert in zig Verteiler eingespeist wird, wird die Adresse geändert. An die bisherige E-Mail gesandte Mitteilungen landen im SPAM-Ordner. Ist der Redaktions-Server sowieso schon stark belastet, erfolgt oft eine automatische Einordnung der Absender als „unerwünscht“.


Journalismus für Pressearbeit

"Für Journalisten gilt die in den Pressegesetzen der Länder verankerte Sorgfaltspflicht. Zudem zählt es zum journalistischen Berufsethos, Quellen und Informanten zu schützen. Pressestellen, die mit Medien partnerschaftlich zusammenarbeiten wollen, sollten sich diese Grundsätze zueigen machen", plädiert Bösker für mehr journalistische Professionalität und rät, "gegebenenfalls Experten zu fragen."

Entsprechende Beratung sei oft auch für klassische Werbeagenturen wertvoll, "die sind nämlich oft großartig in Sachen Design und bunte Bilder – kennen aber redktionelle Praxis eher vom Hörensagen".

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