(openPR) Das Ziel der Techniker der MALI Spezialfahrzeugbau GmbH in Schönebeck an der Elbe war die Entwicklung eines speziellen Traktors, der sich von den üblichen Fahrzeugen auf dem Markt unterscheidet. Deshalb entwarfen sie eine Maschine, die sich auf ein individuelles Einsatzgebiet fokussiert: Das Modell "trac 120" erfüllt alle Anforderungen als kommunales Nutzfahrzeug. "Wir haben mit diesem Fahrzeug nicht den Spagat zwischen landwirtschaftlicher und kommunaler Verwendung versucht, sondern uns ganz deutlich für ein Anwendungsfeld entschieden", erklärt Vertriebsleiter Christoph Weber im Gespräch mit INVEST. Die Einsatzmöglichkeiten sind dementsprechend vielseitig.
Im Prinzip lässt sich im Heckanbaubereich alles machen, was auch mit allradgetriebenen Klein-LKWs umsetzbar ist. Selbst hohe Lasten auf der Hinterachse sind möglich. "Trotzdem sind wir im Frontbereich noch Traktor genug, um dort z. B. einen Frontlader realisieren zu können", so Weber. Der als Geräteträger für die Kommunen gebaute "trac 120" geht demnächst in die Serienfertigung. Dafür wurde kürzlich eine neue Fertigungshalle fertig gestellt um die erforderlichen Kapazitäten zu schaffen. Außerdem wird an einem großen Geräteträger gearbeitet, der noch 2009 in die Erprobung geht. Neben dem "Kommunal-Traktor" werden in der neuen Halle weitere eigene Modelle gebaut sowie kundenspezifische Typen entwickelt oder modifiziert. Im kommenden Jahr sollen rund 30 Fahrzeuge an die Endkunden verkauft werden.
Mit ihrem Engagement knüpft die 2003 gegründete MALI Spezialfahrzeugbau GmbH, die zur Schweizer MALI International AG gehört, an die Tradition der Traktorenbauer von Schönebeck an, die bereits vor der Wende über die Landesgrenzen hinaus bekannt waren. Damals waren die Traktoren für ihre Robustheit und Zuverlässigkeit begehrt. Vor drei Jahren zog das Unternehmen in das Gewerbegebiet von Schönebeck und verbindet jetzt Tradition mit innovativen Technologien, die den Traktoren-Standort in Sachsen-Anhalt wieder zum Exportschlager machen könnten.












