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Der Piezoeffekt: leichter, effizienter, stabiler und ressourcenschonend

23.10.200917:22 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Der Piezoeffekt: leichter, effizienter, stabiler und ressourcenschonend
Schlüsseltechnologie: Die DuraAct-Wandler können Wettbewerbsvorteile in der Industrie erschließen
Schlüsseltechnologie: Die DuraAct-Wandler können Wettbewerbsvorteile in der Industrie erschließen

(openPR) DuraAct®-Wandler von INVENT revolutionieren vielseitig industrielle Branchen

BRAUNSCHWEIG.
In der Luft- und Raumfahrt werden die piezoelektrischen Wandler schon längst eingesetzt. Bisher war aber die Serienfertigung für breitere Anwendungen nicht möglich. Die piezokeramschischen Wandler, die mechanische in elektrische Energie übersetzen und umgekehrt, waren schon vor wenigen Jahren eine Innovation, galten aber bisher als zu wenig robust und zu empfindlich. Diese Ära ist vorbei.


„Wir sind weltweit ein führendes Unternehmen, das für diese Schwäche der Technologie in der unzuverlässigen Lebensdauer eine Lösung entwickelt hat. Unsere Ummantelung der piezokeramischen Materialien ebnet dieser Schlüsseltechnologie nun endlich den Weg in die vielseitigen Anwendungsbereiche“, erklärt Stefan Linke von INVENT zuversichtlich. In seinem Unternehmen wurde die Innovation aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt bis zur Marktreife weiterentwickelt.
Die DuraAct®-Wandler der Braunschweiger INVENT GmbH ermöglichen die spezielle und die serienmäßige Fertigung von Bauteilen, die besonders leicht, dennoch besonders robust, flexibel und intelligent anpassungsfähig sind. Vor allem aber erfüllen sie eine der wichtigsten aktuellen Grundforderungen an Materialien: Energieeffizienz. „Autos müssen zum Beispiel immer leichter werden, um den Spritverbrauch zu senken. Dadurch werden jedoch Vibrationen begünstigt und somit auch laute Fahrgeräusche. Die DuraAct®-Wandler erkennen diese Schwingungen und reagieren selbständig durch Gegenbewegungen, so dass die Vibrationen neutralisiert werden. So kann Lärm gar nicht erst entstehen“, erklärt der Experte. Bei großen Fräsmaschinen ermöglichen die Wandler eine präzisere und schnellere Produktion, weil störende Schwingungen der Maschine kompensiert werden.
Auch in der Medizintechnik ist die Anwendung solcher Wandler denkbar. So könnten bei Diabetes-Betroffenen die umständlichen und schweren Bauchgürtel mit der Insulinpumpe durch ein kleines, einfaches Armband ersetzt werden, denn die DuraAct®-Wandler benötigen keine Fremdenergie durch Batterien. Die mechanische Energie der Bewegung wird in elektrische für den Betrieb der Insulinpumpe umgesetzt. Bei Arzt- und Krankenhauspatienten könnten kontinuierlich Lebensfunktionen gemessen und übertragen werden – ohne Batterien. Bei allen mobilen Anwendungen, die bisher Batterien benötigten, können DuraAct®-Wandler revolutionär zum Einsatz kommen. In Autos könnte diese Technologie in Serie die zunehmenden Verkabelungen ablösen.

Die INVENT GmbH hat ihre Kernkompetenzen in der Entwicklung und Fertigung spezieller Faserverbundtechniken, die beispielsweise beim Eichen von Ultraschallgeräten für Sicherheitsinspektionen an Flugzeugen zum Einsatz kommen. In den vergangenen Jahren hat das Team sich aber zunehmend auch auf die Weiterentwicklung von ultraleichten und aktiven Materialien konzentriert.
„Wir stehen erst am Anfang neuer Marktfelder und Brancheninnovationen. Was wir jetzt vor allem brauchen, sind Netzwerke wie den ECAS e. V. und intensivere Kontakte zur Industrie auf Messen und in der Fachöffentlichkeit“, so Linke weiter.
Das Braunschweiger „Spin-Off“ aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat bereits jetzt ein jährliches Wachstum im Geschäftsfeld Adaptronik von 50 Prozent. Den wachsenden internationalen Vertrieb von DuraAct® hat inzwischen das Thüringer Unternehmen „PI Ceramic“ übernommen.
Weitere Informationen zur Zukunftstechnologie Adaptronik und dem Europäischen Zentrum für Adaptronik finden Sie auf www.ecas.eu und www.invent-gmbh.de.

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