(openPR) Gartenanlagen sollten nicht in Hauruck-Aktionen erstellt werden.
Die kalten Herbst- und Wintermonate bieten genügend Zeit für die Planungen.
Das Haus ist gebaut, was nun noch fehlt ist ein schöner, für die Bedürfnisse der Eigenheimbesitzer zugeschnittener Garten. Eine ansprechende, mit dem Stil der Immobilie harmonierende Außenanlage setzt eine detaillierte Planung voraus die oft von stolzen Besitzern des neuen Eigenheimes unterschätzt wird. Gleichwohl ist die Außenanlage eines Hauses die Visitenkarte der Bewohner, weiß Reinhard Bode, Gärtnermeister und Gartenberater aus Münster.
Die Bauherrschaft wünscht sich oft eine schnelle Begrünung, zunächst mal mit Rasen und ein paar Sträuchern damit die Erde etwas bedeckt ist. Erfahrungsgemäß hält die Freude am neuen Garten nicht lange an, denn nach ein paar Jahren gelangt man zu der Erkenntnis, dass die Bepflanzung nicht funktionsgerecht geplant wurde. Zu dicht an die Grenzen gesetzte Bäume und Sträucher, nicht nach Boden- und Lichtverhältnissen ausgewählte Stauden und Gehölze gedeihen nicht und das Pflanzkonzept muss überdacht werden.
Weiterhin spielt der Pflegeaspekt eine entscheidende Rolle. Wie viel Zeit können wir für die Pflege des Gartens investieren? Dieses sollte hinsichtlich der Pflanzenauswahl und Gesamtplanung unbedingt beachtet werden, denn bei mangelnder Zeit wird der Traumgarten nach kurzer Zeit ein ungepflegter Albtraum.
Schon während der Bauphase des Hauses werden gravierende Fehler gemacht, die sich nachteilig auf die Gartengestaltung auswirken. Die späteren Rasen- und Pflanzflächen werden mit schweren Baumaschinen überfahren und führen zu Bodenverdichtungen die sich zwar oberflächlich später lockern lassen, die unteren Bodenschichten bleiben jedoch verdichtet. Folglich kommt es zur Staunässe, Moosbildung im Rasen und Kümmerwuchs der Pflanzen.
Hinsichtlich der Erstellung von befestigten Flächen wie Zufahrten, Wege, Terrassen aus den unterschiedlichsten Materialien wie Werk- und Naturstein sowie in Holzbauweisen einschließlich Unterbau sind unbedingt die Regeln der Technik anzuwenden. Falsche Materialwahl sowie fehlerhafte Ausführung führen nicht nur zu Ärgernis sondern auch unweigerlich zu erheblichen Folgekosten.
Gut beraten sind Hausbesitzer in jedem Fall, wenn sie frühzeitig eine Fachfirma des Garten- und Landschaftsbaus für das Gartenprojekt mit einbeziehen. Wer kein Akquise-Gespräch möchte, kann sich an unabhängige Gartenberater(innen) wenden die mittlerweile zu erschwinglichen Preisen ihre Beratung und Planung anbieten. Nur so sind Investitionen in die Außenanlage langfristig angelegt und oft am Ende kostengünstiger.








