(openPR) München, 07. Oktober 2004.
Knapp 60 % aller deutschen Top-Manager sind bereiter zu einem Jobwechsel als vor drei Jahren. Damit sucht die Mehrheit der Management-Elite trotz eines angespannten Arbeitsmarkts die Chance einer beruflichen Veränderung, statt das Risiko eines beruflichen Stillstands einzugehen.
Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Wechselverhalten von Führungskräften in der Krise.“ Grundlage der Untersuchung ist eine Befragung von 310 Führungskräften deutscher Unternehmen und 75 Arbeitgebern. Die Studie wurde von dem Bielefelder Marktforschungsunternehmen Interrogare im Auftrag der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company erstellt.
Die Untersuchung führte zu zahlreichen überraschenden Erkenntnissen. So ist die Kompromissbereitschaft von Bewerbern auf freie Management-Positionen deutlich gestiegen, berichten Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Und Top-Manager sind deutlich mobiler und risikobereiter als vielfach angenommen. Beispielsweise ist der Arbeitsort für nur 14 Prozent der Befragten bei der Auswahl einer neuen Stelle von übergeordneter Bedeutung. Nicht einmal ein Viertel bezeichnet die Arbeitsplatzsicherheit als besonders wichtig. Selbst bei der Höhe der Vergütung ist die Kompromissbereitschaft der Manager deutlich gestiegen. Ehemals wichtige, karrieretypische Kriterien wie Titel und Hierarchieebene haben bei Auswahl eines neuen Jobs sogar völlig ausgedient.
Unternehmen auf der Suche nach Top-Kandidaten sind daher gut beraten, vor allem auf persönliche Entwicklungschancen, hohe Eigenverantwortung und herausfordernde Aufgaben zu setzen.
Einzelheiten erfahren Sie vom Autor der Studie.
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