(openPR) Dortmunder Firma Lämmerzahl erhält Zuschlag
LK Wittenberg/Dortmund. Das Landratsamt Wittenberg hat sich in der Jugendhilfe für den Einsatz der Dortmunder Fachsoftware LÄMMkom des Lösungsanbieters Lämmerzahl entschieden. An rund 50 Arbeitsplätzen wird ab 2010 das vollständige Aufgabenspektrum aus dem SGB VIII bearbeitet. LÄMMkom löst im Kreis das Vorgängerverfahren ProJUGEND ab. Das zu den führenden Anbietern zählende Softwarehaus konnte jüngst mit Erweiterungen in den Bereichen Mündelgeld, Kindertagesbetreuung und Kindeswohlgefährdung punkten.
Das Landratsamt Wittenberg arbeitet im Rahmen einer Client-Server-Installation auf kreiseigenen Servern mit LÄMMkom. Installation und Software-Konfiguration wurden bereits im September 2009 erfolgreich durchgeführt. Auch die automatische Datenübernahme im „Unterhaltsvorschuss“, in den „Beistandschaften“ und in der „Kinderbetreuung“ konnte bereits im Oktober abgeschlossen werden. Derzeit werden die Mitarbeiter vor Ort in der effektiven Software-Nutzung für diese Einsatzgebiete sowie in der „Wirtschaftlichen Jugendhilfe“ auf der Grundlage des migrierten Datenbestandes geschult. Zudem bereiten die kreis- und firmeneigenen Mitarbeiter für den Allgemeinen Sozialen Dienst, das Fach- und Finanz-Controlling und den Statistik- und Evaluationsbereich den für Januar geplanten Übergang in den Produktivbetrieb gemeinschaftlich vor.
„Trotz unseres ehrgeizigen Zeitplans, dem Umstieg binnen drei Monaten, sind sich alle Beteiligten klar, dass die Orientierung an den kreiseigenen Bedürfnissen im Vordergrund stehen muss“, erläutert Lämmerzahl-Projektleiterin Heike Binz. „Deshalb hat eine saubere Umsetzung der fachlichen Ansprüche Priorität.“
Buchungen erfolgen im Landkreis Wittenberg dann sofort doppisch. Dazu werden alle zahlungsrelevanten Daten direkt aus LÄMMkom an die Finanzsoftware H & H übertragen.
Der Kreis kann im ASD neben Hilfeplanverfahren auch auf den integrierten Einsatz von Genogrammen, Funktionen zur Jugendgerichtshilfe und zur Prävention von Kindeswohlgefährdung zurückgreifen. So bietet die Software zum Beispiel die IT-technologische Basis zur Etablierung von Meldesystemen, die ein frühzeitiges Erkennen versäumter Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern ermöglichen. Der zentrale Datenbestand und die einheitliche Anwendung tragen zur professions- und bereichsübergreifenden Vernetzung der Akteure in sensiblen Datenbereichen wie dem Kinderschutz bei.









