(openPR) Peter Plug (CEER) spricht auf den Oldenburger Gastagen (1.-3.12.) über den europäischen Gasmarkt
Oldenburg (20. Oktober 2009) Die Zusammenführung der Energiemärkte Strom und Gas zu einem europäischen Binnenmarkt sind das erklärte Ziel des Council of European Energy Regulators (CEER) und der European Regulators Group for Electricity and Gas (ERGEG). Daher gründete die ERGEG, das Beratungsgremium der Europäischen Kommission zum EU-internen Energiemarkt, im Jahr 2006 sieben Electricity Regional Initiatives (ERI) und drei Gas Regional Initiatives (GRI). Die ERGEG Regional Initiatives fungieren als Hauptinstrument, um den Abbau von Hürden voranzutreiben, die den grenzüberschreitenden Handel bisher behindern. Die Entwicklung und der aktuelle Stand der drei regionalen Gasmärkte zählen zu den Top-Themen der diesjährigen Oldenburger Gastage, die vom 1. bis zum 3. Dezember im niedersächsischen Oldenburg stattfinden. Auf der Fachmesse und dem Kongress setzen sich Aussteller, Besucher, Politiker und Referenten aus dem In- und Ausland intensiv mit dem europäischen Binnenmarkt auseinander. Einer der Hauptredner zu diesem Thema wird CEER-Mitglied Peter Plug sein, der Vorsitzende der Gas Regional Initiative North-West (GRI NW). Plug setzt sich in seinem Vortrag am zweiten Tag der Veranstaltung mit der Frage auseinander, ob die GRI die Integration der Märkte tatsächlich vorantreiben.
„Seit drei Jahren liefern die Regional Initiatives konkrete Resultate zur weiteren Integration der nationalen Energiemärkte", so Plug, der auch Leiter der niederländischen Regulierungsbehörde ist. In den GRI versammeln sich alle relevanten Meinungsführer - Vertreter der Europäischen Kommission, von Ministerien, aus Unternehmen sowie Energieexperten aus den betroffenen Ländern. Die Regional Initiatives bieten nicht nur eine Plattform für den intensiven Austausch von Informationen: Hier findet eine freiwillige Zusammenarbeit statt zwischen den Akteuren, die Europas fragmentierte, nationale Energiemärkte integrieren wollen und den Gremien, die die Macht haben, diese Änderung herbeizuführen. Ein Grundstein des gemeinsamen Erfolgs war die anfängliche Konzentration auf die Schaffung der regionalen Märkte. Plug: „Mithilfe der so entstandenen Prozesse können die komplexen und vielfältigen Probleme der Zusammenführung bewältigt werden." Die künftige Rolle der Regional Initiatives ist durch das kürzlich verabschiedete dritte Binnenmarktpaket besonders in den Fokus gerückt. Das Paket enthält Verpflichtungen zur regionalen Kooperation für die Netzbetreiber, die Mitgliedstaaten und die Regulierungsbehörden.
Plugs Teilnahme an den Oldenburger Gastagen ist ein Zeichen dafür, dass sich die Fachveranstaltung als Forum der europäischen Gasbranche etabliert hat. „Ich möchte in Oldenburg die Gelegenheit nutzen, die dort versammelten wichtigen Marktteilnehmer über die Arbeit in den GRI zu informieren", so Plug. Neben ihm werden weitere hochkarätige Experten wie Ulf Heitmüller (Vorsitzender der Geschäftsführung von Shell Energy Deutschland GmbH), Hans-Peter Villis (Vorstandsvorsitzender EnBW AG), Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender EWE AG) oder Tormod Tønnessen (Vizepräsident für Marketing im Bereich Erdgas bei StatoilHydro) auf der Fachveranstaltung sprechen.
Pressegespräch vor Ort
Als Pressevertreter haben Sie die Möglichkeit, mit Branchenfachleuten zu sprechen. Hierzu erhalten Sie in Kürze die Einladung zum Pressegespräch am Dienstag, den 1. Dezember, um 15 Uhr in der Weser-Ems Halle in Oldenburg.








