(openPR) Altversorger Pfalzwerke behindert fairen Wettbewerb
Die Kreishandwerkerschaft Westpfalz (Kaiserslautern) hat im August 2009 nach intensiven Verhandlungen einen neuen Rahmenvertrag mit der auf Handwerker spezialisierten Duisburger PCC Energie GmbH abgeschlossen. Zunächst bis Ende 2011 können die rund 2000 Mitgliedsunternehmen vorteilhafte Strom- und Gasangebote nutzen. Dagegen gehen die heimischen Pfalzwerke mit unlauteren Mitteln vor und versuchen wechselwillige Betriebe zu verunsichern.
Wie viele andere Dachorganisationen und Verbände in Deutschland, nutzt die Kreishandwerkerschaft Westpfalz zum Wohle ihrer Innungsmitglieder alle Möglichkeiten der liberalisierten Gas- und Strommärkte. Die PCC Energie GmbH bietet Mitgliedsunternehmen von Handwerkskammern nicht zum ersten Mal das beste Preis-Leistungsverhältnis. Neben den individuellen und attraktiven Preisen ist beim Abschluss von Rahmenverträgen mit Verbänden immer wieder ausschlaggebend, dass die PCC Energie GmbH mit ihren rund 4000 mittelständischen Kunden über eine zehnjährige Erfahrung in der Strom- und Gaswirtschaft verfügt und offenkundig das beste Dienstleistungs- und Produktangebot rund um Strom, Gas und Technik mit einer persönlichen Vor-Ort-Beratung offeriert.
Aus Sicht eines regionalen Verbandes, der für seine unter Marktdruck stehenden Mitgliedsbetriebe ständig Kostensenkungspotenziale realisieren muss, ist diese Entscheidung zugunsten der PCC Energie GmbH nachvollziehbar. Für die Pfalzwerke offensichtlich nicht. Der Altversorger zeigt sich zunehmend als schlechter Verlierer. Ohne Abstimmung erhielten Mitgliedsbetriebe der Kreishandwerkerschaft Westpfalz einen Brief mit dem Betreff „Rahmenvertrag mit den Kreishandwerkerschaften“ sowie irreführenden und verunsichernden Aussagen.
Sätze wie „mit den Kreishandwerkerschaften laufen bereits Verhandlungen, den Rahmenvertrag ab 2010 noch attraktiver zu gestalten“, spiegeln jedenfalls im Hinblick auf die Kreishandwerkerschaft Westpfalz falsche Tatsachen vor.
Mit diesen unlauteren Mitteln versuchen frühere Monopolversorger immer wieder, den Wettbewerb in der Energiewirtschaft und vor allem das Vordringen von innovativen, leistungsfähigen und unabhängigen Energiedienstleistern aufzuhalten. „Erst kürzlich haben wir in Südbaden einen vergleichbaren Fall gehabt, wo der Regionalversorger Badenova mit ähnlich verwirrenden Briefen gegen unseren Rahmenvertrag mit der Kreishandwerkerschaft Lörrach zu Felde gezogen ist“, so Marc Ehry, Geschäftsführer der PCC Energie GmbH. Solche Störfeuer können die Marktliberalisierung verzögern, aber letztendlich nicht aufhalten. Das zeigen die Reaktionen vieler Betriebe aus dem Mittelstand. Immerhin haben schon über 200 Handwerker aus Südbaden ihrem Altversorger Badenova den Rücken gekehrt.


