(openPR) Umfrage zeigt: Eltern im Dilemma beim alltäglichen Frühstück
Bremen / Frankfurt am Main, 15.Oktober 2009 – Am 31. Oktober ruft KELLOGG zum zweiten Mal den „Tag des Frühstücks“ aus. Zu diesem Anlass beauftragte KELLOGG das Marktforschungsinstitut TNS Emnid mit einer Umfrage bei Eltern zur Bedeutung des gemeinsamen Frühstücks während der Woche. Ende Juli 2009 wurden dazu
516 zufällig ausgewählte Mütter und Väter von Kindern zwischen 6 und 16 Jahren befragt.
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Eltern wünschen sich zwar das tägliche gemeinsame Frühstück in der Familie, stoßen aber immer wieder an ihre Grenzen, wie sich in der Häufigkeit der gemeinsamen morgendlichen Mahlzeit zeigt. Insbesondere in Klein-familien und Haushalten mit niedrigem Einkommen liegen Wunsch, Anspruch und Realität recht weit auseinander. In welchem Dilemma Eltern stecken, zeigt sich auch in der Unentschlossenheit bei der Frage nach einem regulären Frühstücksangebot in der Schule.
Gemeinsam Frühstücken ist zwar wichtig, aber nicht immer machbar
Die große Mehrheit der Elternschaft – über 90 Prozent – empfindet es wichtig bzw. sehr wichtig, morgens zu frühstücken und auch, sich gemeinsam mit den Kindern an den Frühstückstisch zu setzen. Dies geben vor allem die Jüngeren unter den befrag-ten Eltern (96 Prozent der unter 39-Jährigen) sowie Mütter und Väter mit niedrigerem Bildungsstand (Hauptschule: 94 Prozent) an. Soweit die Wünsche.
Insgesamt ein Drittel (31 Prozent) räumt aber ein, dass das gemeinsame tägliche Frühstück im heutigen Alltagsleben gar nicht mehr machbar sei. Überdurchschnittlich häufig sagen dies Eltern aus Haushalten mit mittlerem Einkommen von monatlich 2000 bis 2.500 EUR netto (50 Prozent) sowie Eltern, die in einem Zwei-Personen-Haushalt leben (42 Prozent).
Befragt nach dem tatsächlichen Frühstücksverhalten in der Familie, zeigt sich, dass Wunsch und Wirklichkeit recht weit auseinander liegen: Knapp ein Viertel (24 Pro¬zent) der Eltern gibt an, dass bei ihnen werktags nie oder nur an ein bis zwei Tagen in der Woche gemeinsam gefrühstückt wird. Auch hier sind niedriges Ein¬kommen, geringe Bildung und wenige im Haushalt lebende Personen Einfluss¬größen, die das Problem verschärfen.
Frühstück in der Schule regt Eltern zum Nachdenken an
Die Antworten der Eltern auf die Frage, ob sie es gut fänden, wenn die Kinder anstatt zu Hause in der Schule ein tägliches Frühstücksangebot erhalten, ergeben kein ein-deutiges Meinungsbild: Viele Eltern (44 Prozent) sind dagegen, viele dafür (39 Pro-zent), zahlreiche haben dazu keine klare Meinung (16 Prozent). Allerdings zeigen sich hier bei der Höhe des Haushaltseinkommens deutliche Unterschiede: Eltern aus kleinen Haushalten und mit niedrigem verfügbaren Einkommen (unter 1.000 Euro monatlich) plädieren mehrheitlich (89 Prozent) für ein tägliches Frühstücksangebot in der Schule, nur wenige (8 Prozent) sind dagegen.
Gemeinsam neue Wege finden
Das Leitbild ist ein gemeinsames Frühstück in der Familie – auch aus Sicht der Eltern. Für viele aber ist das schwer umzusetzen. Besonders allein erziehende Eltern und solche mit niedrigem verfügbarem Budget stoßen hier schnell an ihre Grenzen und würden es daher begrüßen, wenn die Schule mit einem Frühstücksangebot ein-springen könnte.
Vielerorts gibt es bereits ein entsprechendes Angebot oder es ist geplant. Um dies – insbesondere mit Blick auf soziale Brennpunktbereiche – weiter zu fördern, haben die Deutsche Schulsportstiftung und KELLOGG Deutschland im Jahr 2008 das Projekt „Frühstücks-Clubs powered by KELLOGG“ ins Leben gerufen. Kernstück ist eine einma¬lige Anschubfinanzierung für Schulen, die vor Schulbeginn oder in der großen Pause ein Frühstück anbieten wollen. Beim Lebensmittelangebot haben die Schulen freie Hand – Bedingung ist, dass es so ausgewogen wie möglich sein sollte. „Ein Früh-stücks-Club powered by KELLOGG schafft einen großen Mehrwert für die Schule und leistet wirksame Hilfe bei dem drängenden Problem, dass immer mehr Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen“, kommentiert Karl Weinmann, Vorstands-mitglied der Deutschen Schulsportstiftung. „Außerdem werden Kinder das in der Schule erlebte und erlernte Frühstücksverhalten auch zurück in ihre Familien tragen.“ Alle elf Projektschulen hätten die positiven Erfahrungen bestätigt, so Weinmann, weshalb das Projekt nun noch viel weiter ausgedehnt werden soll.
Der „Tag des Frühstücks“ am 31. Oktober könnte ein guter Anlass sein, bei Eltern und Schulen weiterhin dafür zu werben, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Kindern ein regelmäßiges ausgewogenes Frühstück zu ermöglichen.
Hinweis für Lehrkräfte:
Bei Interesse an der Einrichtung eines „Frühstücks-Clubs powered by KELLOGG“ kann man per E-Mail an
Zur Unterstützung der Schulen im Dialog mit Eltern mit Migrationshintergrund bietet KELLOGG eine mehrsprachige Elterninformation an. Sie kann bei KELLOGG direkt oder im Internet angefordert werden. Weitere Informationen gibt es unter
www.kelloggs.de












