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Zwischen Lübeck und Bremen - Das Förderprojekt KoKoBahn geht ins Rennen

15.10.200917:39 UhrLogistik & Transport
Bild: Zwischen Lübeck und Bremen - Das Förderprojekt KoKoBahn geht ins Rennen
KoKOBahn
KoKOBahn

(openPR) Steigende Umschlagzahlen, sowie zunehmend komplexere Prozesse im Bereich der schienengebundenen Verkehre aller deutschen Seehäfen haben die dbh Logistics IT AG und die Travemünder Datenverbund GmbH dazu veranlasst, gemeinsam ein Forschungsprojekt umzusetzen: KoKoBahn.


Ziel dieses Projektes: Eine einheitliche Koordinations- und Kommunikationsplattform für einen vereinfachten und kostengünstigen Datenaustausch zwischen allen am Schienenverkehr beteiligten Unternehmen. KoKoBahn ist damit das erste Projekt, mit dem nach unserem Kenntnisstand Ost- und Nordseehäfen gemeinsam angesprochen werden.

Bremen / Lübeck, Oktober 2009 - Transportaufträge, Zollanmeldungen, Zuginformationen und Stellplatzmeldungen von Containern und Trailern sind nur einige Daten, die in den deutschen Seehäfen abgefragt, geprüft, weitergeleitet und von vielen Beteiligten genutzt werden. Leider nicht einheitlich. Die Datensätze zu einem Transport unterscheiden sich von Hafen zu Hafen, Umschlagbetrieb zu Umschlagbetrieb und von einem Eisenbahnverkehrsunternehmen zum anderen.
Die Problematik ist deutlich: Die Kommunikation wird erheblich durch den Einsatz der unterschiedlichsten Systeme erschwert und leidet unter den nicht harmonisierten Datenformaten. Bahnkunden, die in mehreren Häfen Transporte abfertigen, sehen sich somit gezwungen, technische und personelle Ressourcen zur Bedienung der einzelnen Hafenstandorte bereitzustellen, denn die Kommunikationssysteme der Häfen sind im Bahnbereich nicht miteinander vernetzt. Ein Mehraufwand, der sich in erhöhten Kosten und einem größeren Fehlerrisiko widerspiegelt.

Mit KoKoBahn, einer hafenübergreifenden Koordinations- und Kommunikationsplattform, schaffen die Travemünder Datenverbund GmbH und die dbh Logistics IT AG erstmals eine Möglichkeit für einen standardisierten Datenaustausch zwischen beteiligten Operateuren, Verkaufsgesellschaften, Eisenbahnverkehrsunternehmen und Umschlagbetrieben in allen deutschen Seehäfen.

Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert, sollen mit KoKoBahn entscheidende Schritte für eine sichere, zeitnahe und detaillierte Kommunikation über eine gemeinsame Plattform erfolgen.

Bisher sind die dafür notwendigen Kommunikationssysteme in den Häfen nur eingeschränkt vorhanden oder entsprechen nicht mehr dem neuesten technischen Stand. Darüber hinaus benötigt jeder Transportvorgang für jeden Seehafen eigene Datenformate und unterschiedlichste Informationen und Daten.

Mit der neuen Plattform lassen sich erhebliche Synergieeffekte und Effizienzsteigerungen bei Eisenbahnverkehrsunternehmen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen und Bahnkunden erzielen. Das Projekt wird die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure vereinfachen und durch Standardisierungen kostengünstiger gestalten, da es mit anderen Systemen kompatibel ist. Sozusagen als Verteilungs- und Übersetzungsprogramm wird KoKoBahn zukünftig zwischen den verschiedenen Seehäfen und unterschiedlichen Systemen vermitteln.
„Eine einheitliche Kommunikationsplattform führt in diesem kostenintensiven Bereich der Logistik zu erheblichen Einsparungen, da nur noch mit einer Plattform kommuniziert werden muss.“, so Andreas Grunwald, Projektleiter KoKoBahn und Leitung Port Solutions der dbh Logistics IT AG „Der Bahnverkehr soll durch KoKoBahn für den Warentransport generell attraktiver werden“.

Seit rund einem Jahr besteht bereits die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen für das Projekt KokoBahn. Ein erster Meilenstein ist mit der Entwicklung eines Demonstrators, der die Funktions- und Arbeitsweise der Plattform plastisch darstellt, bereits realisiert. Der Demonstrator veranschaulicht die Abläufe, die normalerweise für den Anwender unsichtbar sind: Dies sind insbesondere Systemleistungen, wie die Verteilung der einzelnen Daten eines Transportauftrages. Vergleichbar mit einem aufgeschnittenen Motorblock wird verdeutlicht, was auf der Oberfläche und was hinter den sichtbaren Elementen der Kommunikationsplattform passiert. Zwischen Eingabe der Daten durch den Spediteur und Empfang der Daten durch ein Bahnunternehmen erfolgt eine Menge an Verteilungs-, Übersetzungs- und Zuteilungsarbeit. Mit dem Demonstrator werden für den interessierten Kunden die verborgenen Abläufe transparent. Zudem wird die Anbindung von KoKoBahn an die bestehenden Systeme veranschaulicht.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Ziel ist ein Workshop mit Partnern des Projektes, der am 05.11.2009 in Oldenburg stattfinden wird. Das Projektteam wird von sechs verschiedenen Unternehmen und Institutionen als assoziierte Partner von Beginn an begleitet und unterstützt: Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Hamburg Port Authority, Der Senator für Wirtschaft und Häfen Bremen, DB Schenker Rail Deutschland AG und die TFG Transfracht Internationale Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG. In dem Workshop sollen weitere Ideen und Impulse für die Entwicklung von KoKoBahn gesammelt werden.

„Vom Projektteam ist eine Beteiligung durch weitere Institute und Unternehmen zu jeder Projektphase gewünscht, da für uns eine Weiterentwicklung zusammen mit Anwendern und dem Markt wichtig ist“, erläutert Horst Pahl, leitender Projektleiter KoKoBahn und Geschäftsführer der Travemünder Datenverbund GmbH.

Bis 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein und für die Anbindung aller deutschen Häfen bereitstehen.

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