(openPR) Zu einem in mehrfacher Hinsicht besonderen Fußballspiel kam es am Freitagabend, dem 9. Oktober 2009, in Kaliningrad (früher Königsberg). Auf Einladung des Deutschen Generalkonsulats in Kaliningrad, Herrn Dr. Aristid Fenster, spielte eine aus vier verschiedenen Vereinen zusammengestellte Berliner Mannschaft gegen SGB Kaliningrad. Dieses Spiel bildete neben dem Empfang des Deutschen Generalkonsuls in Kaliningrad im Deutsch-Russischen Haus den Höhepunkt einer viertägigen Fahrt Berliner Fußballerinnen der Vereine SV Adler 1950 Berlin, SV Blau-Gelb Berlin, FFC Berlin 2004 und 1. FC Union Berlin in die russische Exklave, die dem sportlichen und kulturellen Austausch zwischen Berlin und Kaliningrad gewidmet war.
Die etwa 500 begeisterten Zuschauern im Stadion des russischen Zweitligisten Baltika Kaliningrad konnten ein spannendes, chancenreiches Spiel verfolgen, bei dem die Gastgeberinnen mit einem Tor durch Olga Bekrenewa (50. Minute) glücklich gewinnen konnten. Zuvor hatten die Berlinerinnen eine Reihe an eigenen Chancen nicht verwerten können.
Nach dem Spiel kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr: Die Zuschauer umringten nach dem Abpfiff nicht nur die siegreichen Kaliningraderinnen, sondern auch die Berliner Frauen und feierten mit beiden Teams. Die Frauen beider Teams folgten den Wünschen nach Autogrammen und gemeinsamen Fotos gern, unterschrieben auf Fahnen und Trikots, ließen sich bereitwillig fotografieren und feierten anschließend gemeinsam bis in die Nacht.
Am Sonnabendabend waren die beiden Mannschaften dann auf Einladung des Deutschen Generalkonsuls, Dr. Aristid Fenster, und der Direktoren des Deutsch-Russischen Hauses, Victor Hoffmann und Andrej Portnjagin, Ehrengäste im Deutsch-Russischen Haus in Kaliningrad, wo gemeinsam mit vielen deutschen und russischen Kaliningradern das WM-Qualifikationsspiel der Herren zwischen Russland und Deutschland auf der Großbildleinwand gesehen wurde. Wenngleich die russischen Spielerinnen sich einen anderen Ausgang in Moskau gewünscht hätten, ließen sie sich das Feiern nicht verderben. Die Spielerinnen und Trainer beider Mannschaften feierten bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam und zeigten, dass Freundschaft weder die Grenzen der EU, noch der Sprache kennt. Das Wochenende in Kaliningrad klang am Sonntagabend mit dem Besuch des Spiels der zweithöchsten russischen Spielklasse zwischen Baltika Kaliningrad und Alanija Wladikawkas aus, bevor sich beide Mannschaften zur Verabschiedung in den Armen lagen.
Nach dem Spiel in Kaliningrad beginnen jetzt für die Berliner Trainer und Verantwortlichen die Planungen für das Rückspiel in Berlin, das im Sommer 2010 wieder für die Spielerinnen beider Mannschaften ein großartiges Erlebnis bieten und noch mehr russische Berlinerinnen für den Fußballsport begeistern soll.












