(openPR) Modeschöpfer präsentieren auf der Intersélection in Paris ihre Frühjahrs- und Sommerkollektionen für den organisierten Einzelhandel
Im Vordergrund steht die Kreation von kostengünstigen Modelinien und originellen Marken, die in großer Stückzahl hergestellt werden können. Die Veranstalter stellen ganzjährig Kontakte zwischen Unternehmen der Bekleidungsbranche und Designern her, um dem Textileinzelhandel ein breites Angebot von Kollektionen zur Verfügung zu stellen. Die Veranstaltung findet vom 20. bis 22. Oktober 2009 auf dem Messegelände Porte de Versailles statt.
Die Kriterien für die Auswahl der programmbeteiligten Modeschöpfer beziehen sich im Wesentlichen auf deren Fähigkeiten und Erfahrungen in der Entwicklung neuer Konzepte, der Ausarbeitung neuer Geschäftsmodelle und dem Wunsch, ihren Vertrieb nachhaltig auszubauen. Die dynamischsten Textilunternehmen zeigen bereits großes Interesse an diesem Konzept. Anlässlich der kommenden Fachmesse werden die neuen Kollektionen vermarktet.
Die Marke „Les Parisiennes nomades“ von Katherine Pradeau beispielsweise verkörpert einen kosmopolitisch anmutenden Pariser Chic. In dieser Kollektion spiegelt sich die unverkennbare Handschrift der Modeschöpferin wieder: Rosatöne, Schrägbänder, Spitzen und Samtbänder. Fließende Jerseystoffe vermengen sich mit Pariser Esprit, Touareg- und Sanddünen- Motiven. Da liegt es nicht fern, dass die Pariser Modeschöpferin und die TFCE-Gruppe aus Tunesien zueinander gefunden haben. Die nordafrikanische TFCE ist eine integrierte Textilgruppe (Spinnerei, Färberei, Strickerei), die Damen-Prêt-à-Porter-Kollektionen entwirft, produziert und vermarktet. 2008 stellte TFCE rund sechs Millionen Kleidungsstücke mit über 1.200 unterschiedlichen Modellen her.
Tilmann Wröbel und die marokkanische Jabega-Gruppe sind ein weiteres Beispiel für das funktionierende Konzept: Die erste, eigens für die Modefachmesse Intersélection 2009 entworfene Kollektion der Marke Nadel & Pen, umfasst sechs Jeansmodelle in unterschiedlichen Stoffen und Verwaschungsstufen: Denim-Stoffe in Stretch- und Rigid-Ausführung wie auch im Vintage-Look, und „Used Look“-Modelle in den Stufen „dirty“, „dark used“ oder „brut“. Diese erste Kollektion richtet sich an alle Modeliebhaber und Verbraucher, die nach authentischer und erschwinglicher Mode Ausschau halten. Die Hosen von Nadel & Pen zeichnen sich durch ein puristisches Denim-Design aus, das durch Jeggings aus feinstem europäischem Denim-Gewebe im Neo-Vintage-Look aufgewertet wird.
Die marokkanische Gruppe Jabega wird durch ein spanisches Team geleitet, verfügt über eine eigene Abteilung für F&E und beschäftigt auf einer Produktionsfläche von 8.000 m² 500 Mitarbeiter. Färbe- und „Used-Look“-Stationen für Sonderbehandlungen sind in die Herstellungsverfahren integriert.
Ein weitere Marke, Les Majestéesverdé, verfolgt einen ökologischen Ansatz für seine Damenmode und Babykleidung. Alle verarbeiteten Materialien stammen aus der biologischen Landwirtschaft. Auf der Grundlage von Biogarngeweben hat Les Majestéesverdé eine Kollektion aus kleinen Tops und Accessoires in lässigem und schlichtem Stil zusammengestellt. Die Naturfasern werden im Rahmen der luftigen Strickwaren zu neuem Leben erweckt: „Dschungel“-Motive verschmelzen mit den transparenten Ton-in-Ton Abstufungen der Jersey Stoffe. In Ultramaille hat die Marke eine auf Madagaskar ansässige Textilfabrik gefunden, die auf die Herstellung von Strickwaren spezialisiert und bereits auf verschiedenen Märkten etabliert ist (Damen-, Herren-, Kinder- und Babybekleidung sowie Modeaccessoires und kosmetische Kleidung). Die Ware wird auf Wirkmaschinen gestrickt oder in Handarbeit gehäkelt. Die Jahresproduktionskapazität liegt bei 400.000 Pullovern.













