(openPR) Ab 2010 ist die Produktion von FCKW endgültig weltweit verboten. Da die Substanz vor allem in Kühlgeräten zum Einsatz kam, wirkt sich das Verbot auf die entsprechenden Ausbildungsgänge der Samuel-Stiftung aus.
Flurchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) werden seit vielen Jahrzehnten unter anderem als Kältemittel in Kühl- und Gefrierschränken sowie Klimaanlagen eingesetzt. Ihr großer Nachteil: Die chemischen Verbindungen schädigen die schützende Ozonschicht des Planeten und verstärken den Treibhauseffekt. Basierend auf dem so genannten „Montreal-Protokoll“ von 1987 wurde die Neuproduktion von FCKW schrittweise eingestellt, ab 2010 ist sie endgültig weltweit verboten.
In Costa Rica begleitet das „Oficina Técnica del Ozono“ (Technisches Amt für Ozon) des Umweltministeriums diesen Ausstiegsprozess und unterstützt die betroffenen Wirtschaftszweige in der Umstellung. So kamen jetzt auch die knapp 100 Auszubildenden der deutschen Stiftung, die in Costa Ricas Hauptstadt San José in der Kälte- und Klimatechnik geschult werden, in den Genuss von speziellen Fortbildungen: Die Jugendlichen, die allesamt aus armen Bevölkerungsschichten stammen, wurden kürzlich im Auftrag des Amtes von externen technischen Ausbildern im Umgang und in den neuen Verfahrensweisen mit alternativen Kühlmitteln geschult. Bereits zuvor hatten die Auszubildenden an einer 60-stündigen Fortbildung zu dem gleichen Thema teilgenommen, der von der staatlichen Ausbildungsbehörde INA durchgeführt worden war.
Darüber hinaus erhielt das Ausbildungszentrum der Stiftung als Ergänzung der Fortbildung Sachspenden mit einem geschätzten Wert von 800 US$: unter anderem eine Kältemittelwaage, digitale Vakuumeter und Infrarotthermometer.










