(openPR) Traumhafte Wetterverhältnisse und eiserner Wille motivierten die 440 Teilnehmer zu Spitzenzeiten beim diesjährigen Dolomitenmann. Den Gesamtsieg konnte das Team Leingruber Personal mit nach Hause nehmen, gefolgt vom Team Red Bull und dem Team Ausserer Power.
Bereits direkt nach dem Start um 10:00 Uhr gab der Ausnahme-Bergläufer Jonathan Wyatt das Tempo vor. Seit fünf Jahren in Folge lässt sich Wyatt den Weltmeistertitel nicht nehmen - doch die Teilnahme am Dolomitenmann war für den wettkampferfahrenen Athleten eine Premiere. Obwohl ihm Vorjahressieger John Maluni aus Kenia Wyatt anfangs dicht auf den Fersen blieb, konnte der Neuseeländer bis zum Berglaufziel eine Vorsprung von über vier Minuten für sein Team holen.
Diesen guten Start nutzte Wyatts Team und behielt die Führung konsequent während des ganzen Rennens. Knapp wurde es dann trotzdem, als Wendelin Ortner vom Red Bull Team bis zur Zwischenlandung auf der Moosalm stark aufholte - doch schließlich konnte Markus Prantl die Verfolgungsjagd in der Luft für sich entscheiden und die Staffel am Leisacher Landeplatz dann doch als erster an seinen Teamkollegen Harald Hudetz übergeben. Der meisterte die Kajakstrecke samt ihren brutalen Aufwärtszonen souverän. Pech hatte dagegen Konkurrent Gerhard Schmid, dessen Spritzdecke nach dem Startsprung aus sechs Metern Höhe den Dienst quittierte - so verlor Schmid wertvolle Sekunden, und Hudetz, der zugleich den Kajak-Einzelsieg holte, schickte Mountainbiker Hanspeter Obwaller zuerst Richtung Hochsteinhütte.
Die steilen Tragepassagen machten Obwaller genauso wenig zu schaffen wie der brutale Downhill über die Schiabfahrtsstrecke H2000 - mit rund 6 Minuten Vorsprung holte er den Gesamtsieg für sein Team. Unglaublich spannend für die tausenden Zuschauer machten es Roland Stauder und Hannes Pallhuber. Nach einem gewaltigen Endspurt ging Stauder für's Team Red Bull mit einem Meter und einer Zehntelsekunden Vorsprung über die Ziellinie.
Gesamtsieger Obwaller erklärte unter tosendem Applaus nach dem Rennen, dass nach seinem unglücklichen Abschneiden bei der Österreich-Rundfahrt dieser Sieg weit mehr als nur eine Entschädigung sei: "Mit einem so tollen Team diesen Bewerb für die Härtesten unter der Sonne zu gewinnen, stellt für mich einen ganz einzigartigen Erfolg dar!" Schnellster auf der MTB-Strecke war Hannes Pallhuber, gefolgt von Vorjahressieger Roland Stauder.






