(openPR) Köln, 8. Oktober 2009 – Das Kölner Gesundheitszimmer trainiert Erwachsene und Jugendliche in taktischer Selbstverteidigung. Krav Maga („Kontaktkampf“ hebr.) ist ein Überbegriff für verschiedene zivile Selbstverteidigungssysteme sowie für die Nahkampfsysteme der israelischen Streitkräfte. Innerhalb der israelischen Sicherheitskräften wird der Begriff Krav Maga im Sinne von Nahkampf verwendet. Er umfasst die in den jeweiligen Einheiten durchaus unterschiedlichen Varianten des militärischen oder polizeilichen Nahkampfes.
Krav Maga in der Gegenwart
Heute wird Krav Maga weltweit unterrichtet. DasGesundheitszimmer bietet ab sofort Krav Maga für Privatpersonen an – zur Selbstverteidigung, zur Deeskalation, zur Stressresistenz und für die Gesundheit/Fitness
Die Zielsetzung für Privatpersonen besteht darin Menschen effektive, einfache Methoden an die Hand zu geben, um sich gegen Gewalt (sei es verbal oder nonverbal) behaupten zu können. Die juristisch einwandfreie Anwendung dieser Methoden hängt von der Verhältnismäßigkeit der Verteidigungsmethoden zu bestimmten Angriffssituationen ab (Werden Waffen benutzt? Ist das eigene Leben in Gefahr? usw.). Die Verhältnismäßigkeit wird durch den Gesetzgeber festgelegt. Dazu ist für viele der Spaß- und Fitnessfaktor auch ein Grund Krav Maga zu trainieren, in den USA wird Krav Maga beispielsweise stark als „Fitnesssystem“ genutzt.
Krav Maga im zivilen Bereich
Krav Maga zeichnet sich durch einfache Techniken aus. Natürliche und instinktive Reaktionen werden im System berücksichtigt und sinnvoll eingebunden. Dadurch ist Krav Maga relativ schnell zu erlernen. Krav Maga ist seinem Selbstverständnis nach kein Sport, sondern ein reines Selbstverteidigungssystem. Es gibt keine Wettkämpfe. Besonders das richtige Reagieren unter Stress wird trainiert. Dabei wird der richtigen Taktik in Gefahrensituationen viel Raum eingeräumt.
Krav-Maga-Techniken und -Methoden
Im Krav Maga werden je nach Zielgruppe unterschiedliche Techniken und Methoden trainiert.
Dazu zählen:
- Verbale Deeskalation
- Rollenspiele
- Bewegungslehre
- 360-Grad-Abwehr
- Innenabwehr
- Fausttechniken
- Handballentechniken
- Hammerschläge
- Ellbogentechniken
- Tritttechniken
- Knietechniken
- Einsatz von Alltagsgegenständen zur Selbstverteidigung
- Waffenabwehr
- Stressdrills
In vier Räumen mit einer Fläche von 165qm entstehen so individuelle Wege, sich selbst in kritischen Situationen neu zu begegnen, zu schützen, zu verteidigen und mit diesen Erfahrungen in zu üben. (2552 Zeichen mit Leerzeichen)










