(openPR) LINDAUER - Entscheiderforum in Augsburg am 05./06. November 2009 - Es scheint eine regelrechte Konjunktur der Rekommunalisierung zu werden: Immer mehr Kommunen trauen sich zu, ihre eigenen Betriebe organisatorisch und wirtschaftlich erfolgreich aufzustellen. Jedenfalls wird – gerade auch in Bayern und Baden-Württemberg – zunehmend sorgfältig überlegt, ob statt einer europaweiten Ausschreibung auch eine Eigenerledigung der Abfallwirtschaft in Frage kommt.
Zur qualifizierten Erörterung der Thematik veranstaltet LINDAUER nun schon zum vierten Mal sein Rekommunalisierungsforum. Das Forum ist Fachvorträgen und der Schilderung von erfolgreichen Beispielen gewidmet. Es geht um die Frage, wie die Sollkostenrechnung als (wirtschaftliche) Basis für eine Rekommunalisierungsentscheidung aussieht; warum die Tarife des öffentlichen Dienstes – richtig angewandt – wettbewerbsfähige Personalkosten ermöglichen und wie eine günstige Verhandlungsposition mit dem bisherigen Entsorger zur Übernahme des Standortes erreicht werden kann.
Einen bundesweiten Überblick zur Rekommunalisierung präsentiert in Augsburg die Geschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Städtereinigung (VKS im VKU) Karin Oppard. Frau Oppard wird die Ergebnisse einer umfangreichen Untersuchung dazu vorstellen.
Vor allem aber besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Teilnehmern. Die „Sprechstunde“ am Schluss des Forums bietet die Möglichkeit, - ggf. vertraulich – mit den Experten die Situation im Landkreis der Teilnehmer zu besprechen.
Rekommunalisierung ist nicht der Rückfall sondern Chance zum Aufbruch: „Es feiern nicht etwa die alten Amtsstrukturen fröhliche Urständ, sondern es werden moderne kommunale Dienstleister geschaffen, die hohe Effizienz und Effektivität erfolgreich mit öffentlicher Verantwortung verbinden“, betont Andreas Wiebe eine entschlossene Modernisierung als Ziel. Der LINDAUER - Geschäftsführer weiß das aus eigener Erfahrung. Sechzehn Jahre war er in der kommunalen Abfallwirtschaft tätig, führte in Bielefeld und Hamm den Kommunalbetrieb und die Müllverbrennungsanlagen.









