(openPR) Erste nationale Höhlenrettungsübung in Deutschland
24.9-26.9.2004 in der Höhle ohne Namen in Auerbach
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik findet am 24.-26. September 2004 eine koordinierte nationale Höhlenrettungsübung statt. Mindestens fünf Rettungsteams aus dem gesamten Bundesgebiet werden die Rettung eines Patienten aus der „Höhle ohne Namen“ in Steinamwasser nach einem Höhlenunfall simulieren. Unter realen „Einsatzbedingungen“ wird die Zusammenarbeit, die Koordination und die Kommunikation der Einsatzkräfte getestet.
Der Höhlenrettungsverband Deutschland (HRVD) bietet allen interessierten Journalisten erstmals die Möglichkeit, an dieser Übung live vor Ort teilzunehmen und die einzelnen Phasen der Übung auch mitzuerleben.
Die Höhlenrettung ist in Deutschland bei verschiedenen Hilfsorganisationen angesiedelt. Da ein Höhlenrettungseinsatz viel Spezialwissen und Spezialausrüstung erfordert, ist eine gute und abgestimmte Zusammenarbeit aller Rettungsgruppen notwendig. Der HRVD hat genau dies zum Ziel. Als Arbeitskreis des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher haben sich alle Rettungsgruppen zusammengeschlossen, um gemeinsam Ausbildung und Übungen zu veranstalten, Material und Taktikstandards auszuarbeiten und vieles mehr um im Einsatzfall schnell und effektiv gemeinsam zu helfen.
Der HRVD gibt allen interessierten Journalisten die Möglichkeit, entweder vorher, das heißt Freitag bzw. Samstag früh, Interviews mit Verantwortlichen der Gruppen, Bildaufzeichnungen der Fahrzeuge bzw. des Materials zu machen oder die Einsatzübung soweit dies möglich ist zu begleiten. Der eigentliche Übungstag ist Samstag der 25.9.
In der Nähe der Höhle befindet sich der Gasthof Alfred Götz, Steinamwasser der auch Übernachtungen anbietet.
Stellplatz für Wohnmobile bzw. Aufzeichnungsfahrzeuge ist vorhanden.








