(openPR) 40 Jahre im gleichen Unternehmen – ein Zeitraum, den sich heutige Berufseinsteiger kaum noch vorstellen können. Mit Harri Steinhoff feiert am 1. Oktober 2009 ein Urgestein der Büromöbelbranche 40-jähriges Firmenjubiläum, das während seiner beruflichen Laufbahn insgesamt mindestens 2,5 Millionen Bürodreh- und Besucherstühle verkauft hat.
Als Harri Steinhoff 1969 bei der H.W. Schmidt GmbH zu arbeiten begann, war das Unternehmen ein Zulieferer für die Emaille- und Autoindustrie und bot ihm die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Vertrieb zu sammeln. Dazu beigetragen, dass er „seinem“ Unternehmen so lange treu geblieben ist, hat die Tatsache, dass es immer auch aktiv an der Entwicklung der Produkte, die er im Anschluss erfolgreich vertrieb, beteiligt war. So erlebte Steinhoff als Gebietsverkaufsleiter von den ersten Ideen zum Aufbau einer eigenen Stuhlproduktion, über die Umbenennung des Unternehmens in comforto GmbH und die Übernahme durch den britischen Vickers-Konzern bis zum Einstieg von Haworth in den deutschen Markt viele Höhen und Tiefen mit.
Persönliche Meilensteine für Harri Steinhoff waren erfolgreiche Produkt- und Technikeinführungen. Ganz besonders die damals revolutionäre sogenannte Doppelschalentechnik aus Kunststoff, die besonders leicht zu reparieren war und sich durch ihre Atmungsaktivität auszeichnete. Oder aber die Produktsysteme 28 und 50, die auf dem Markt für Furore sorgten und maßgeblich für den Erfolg von comforto gesorgt haben. „Nicht vergessen darf ich an dieser Stelle aber auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit damals noch unbekannten Designern wie Luigi Colani und Wolfgang Müller-Deisig“ erinnert sich Steinhoff. Aber auch Kurioses gab es in den 40 Jahren: „Dass es zum Teil Kunden gab, die mich nicht mit meinem Namen, sondern mit Harri Comforto angesprochen haben, war schon ungewöhnlich“, so Harri Steinhoff.
Beruflich hat er sich immer Motivation aus dem Kreis seiner Kollegen geholt, mit denen er intensiv zusammengearbeitet und Strategien entwickelt hat. Außerdem war es Steinhoff immer wichtig, Kunden zu Freunden zu machen, denn nur wenn Vertrauen und Verbundenheit bestehen, sei es möglich Erfolge zu erzielen. „Privat habe ich immer versucht, aktiv zu sein und aktive Dinge neben der Arbeit zu tun. Auch wenn ich das im Lauf der Jahre aus zeitlichen Gründen reduzieren musste“, so der Vertriebsprofi. Deshalb erinnert er sich auch gerne an die Zeit als Stadionsprecher des Fußballvereins seiner Heimatstadt Ahlen in der 2. Bundesliga. Nach seinem aktiven Berufsleben möchte Harri Steinhoff daher einiges nachholen: „Ich will mit meiner Frau Reisen unternehmen, mit meinen Kindern Spaß haben und mich vor allem ausgiebig meinen beiden kleinen Enkeltöchtern widmen.“ Außerdem soll der Sport wieder eine größere Rolle im Leben des 61-Jährigen spielen. „Unabhängig davon werde ich aber ganz gewiss unsere Branche im Auge behalten. Wer weiß schon, was noch alles passieren kann?“











