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Bald sind auch Behinderte problemlos „drin“

09.09.200411:14 UhrIT, New Media & Software
Bild: Bald sind auch Behinderte problemlos „drin“
Sascha Skorupa, Geschäftsführer incca GmbH Marketing/Vertrieb
Sascha Skorupa, Geschäftsführer incca GmbH Marketing/Vertrieb

(openPR) Rosenheim, 09.09.04 – Ob Hartz IV oder Gesundheitsreform: Immer mehr drückt der Staat die Kosten seiner überforderten Wohlfahrtsysteme. Die Bundesrepublik sieht sich den einschneidendsten Sozial- und Arbeitsmarktreformen ihrer Geschichte gegenüber. Doch es gibt auch gute Nachrichten von der Sozialfront: Sehbehinderte und Gehörlose oder Menschen mit eingeschränkter Motorik, mit Muskel- oder Nervenerkrankungen müssen bis spätestens Ende Dezember 2005 problemlos bestimmte Dienstleistungen im Internet nutzen können. Das sieht die vom Gesetzgeber beschlossene „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ vor. Erste Kassen wie die BAHN-BKK, Frankfurt, setzen die Bestimmung bereits in diesem Jahr um.



Experten gehen davon aus, dass in der Bundesrepublik 28 Prozent der Bevölkerung wegen echter Behinderung oder anderen Einschränkungen das Internet kaum oder gar nicht nutzen können. Das sind zirka 23 Mio. Menschen, deren Bedürfnisse bei der Gestaltung von Webseiten meist unberücksichtigt bleiben.

Deshalb verpflichtet die „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ vom 18.06.02, alle Körperschaften des öffentlichen Rechts, Websites so zu gestalten, dass sie von jedermann gelesen und bedient werden können, dass sie barrierefrei zugänglich sind.

Sascha Skorupa, Geschäftsführer der incca GmbH, Rosenheim, setzt sich als technologischer Problemlöser mit Fragen der Barrierefreiheit im Internet auseinander. Der Anbieter eines so genannten Content Management Systems, einem Programm für die Pflege von Inhalten im Internet, macht vor allem herkömmliche Programmierung für derzeitige Hindernisse bei der Internet-Nutzung durch Gehandicapte verantwortlich: „Beispielsweise fehlen da Texte zur Beschreibung von Grafiken, unglückliche Farbkombinationen sind für Sehbehinderte, zum Beispiel für Rot/Grün-Blinde, unerkennbar und schwer bedienbare Navigationsmechanismen oder unklar aufgebaute Webseiten hindern den Besucher, gesuchte Informationen zu finden.“

Hürden, welche die zitierte Verordnung mit Hilfe von 66 definierten Regeln aus dem Weg räumen will. Die Richtlinien reichen von Layout- und Strukturvorgaben über Alternativtexte für die Beschreibung von Bildern oder Untertitel für Videoclips bis hin zu Testempfehlungen für die hindernisfreie fertige Seite.

„Jede aufgehobene Barriere kommt einer ansehnlichen Zahl von Menschen zu Gute“, meint Jörg Günther, Pressesprecher der BAHN-BKK. Wie alle gesetzlichen Krankenkassen ist seine Unternehmung verpflichtet, ihren Internetauftritt bis spätestens 31.12.05 barrierefrei zu gestalten. Doch schon Ende dieses Jahres wird die BAHN-BKK ihren hürdenlosen Internet-Auftritt realisiert haben: „Wir betrachten das Thema Barrierefreiheit als Chance. Wir möchten, dass alle Kunden und Interessenten – unabhängig von persönlichen oder technischen Einschränkungen, Zugangswegen und Hilfsmitteln – unsere umfassenden Inhalte und Serviceangebote im Internet nutzen können. Deshalb setzen wir Barrierefreiheit schnellstmöglich um“, so Jörg Günther.

Für Michael Balk, Geschäftsführer von Gestaltungsspezialist B-Fusion, Rosenheim, reicht der Nutzen barrierefreier Informationstechnik sogar noch weiter: „Schon die so genannten Normalen sehen sich ebenfalls häufig genug mit Barrieren konfrontiert: Auf Web-Seiten sind Links unauffindbar, zugehörige Dokumente fehlen, eine Seite ist vor lauter Popup-Fenstern nicht mehr sichtbar oder Besucher müssen so lange Ladezeiten in Kauf nehmen, dass sie den Browser, also ihr Internetzugangsprogramm, entnervt schließen. Auch sie werden vom Internet ohne Hürden profitieren“ meint der Kreative.

Wer für einen Internet-Auftritt ohne Haken und Ösen bis Ende 2005 sorgen muss, dem empfiehlt incca-Geschäftsführer Skorupa, den Weg dorthin genau zu prüfen: „Eine alte vorhandene Site umzustellen kostet, damit ist hoher Aufwand verbunden. Nur, wenn Betreffende über ein flexibles Content-Management-System verfügen, lässt sich die Aufgabe vergleichsweise leicht erledigen. Bei einer komplexen, händisch erstellten und langfristig gewachsenen Site hingegen kommt eine kurzfristige Kompromisslösung gegebenenfalls teurer, als ein neues, investitions- und zukunftssicheres Content Management System. Glücklich, wer von Anfang an eine ganzheitliche Lösung konzipiert hat, die alle Bedürfnisse optimal bedient.“

Diese Meldung ist abrufbar unter www.incca.com.

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