(openPR) Nach Ausstellungen in der Kulturstiftung Schloss Agathenburg, in der Städtischen Galerie Iserlohn, im Kunstverein Grafschaft Bentheim, in der Kunsthalle Erfurt und in der Kunst Galerie Fürth ist die Schau >DEEP BLACK< jetzt im Mannheimer Kunstverein zu sehen.
Als >Archtetypen< wurden Schlörs Motive – Häuser, Bäume oder Berge – einmal beschrieben. Und es stimmt: Es sind Urbilder, die er uns zeigt. Bilder die im Unbewussten angesiedelt sind, die den Betrachter verstören, weil er glaubt, sie schon einmal gesehen zu haben. Schlörs symbolische Bilder rühren an uns. Das Surreale, das Traumhafte im Sinne etwa de Chiricos, das Mythische ist stets in ihnen. Sie lassen uns fürchten, sie scheinen aus dem Unbewussten zu kommen. Sie zeigen, psychologisch gesprochen, das >VerdrängteDEEP BLACK< heißt ein Fotobuch von Peter Schlör. Das ist auch der Titel der Ausstellung, die jetzt im Mannheimer Kunstverein zu sehen ist – und dieser Titel weist bereits auf das hauptsächliche Stilmittel des Künstlers hin. Schwarz ist seine Farbe. Eine Farbe, die in jüngster Zeit eine Renaissance in der Kunst erfährt. >Black Paintings< etwa nannte sich eine Ausstellung im Münchner Haus der Kunst, die malerische Arbeiten von Robert Rauschenberg, Ad Reinhardt, Mark Rothko, Frank Stella und Barnett Newman zeigte: abstrakte Expressionisten aus New York, für die Schwarz die Farbe des Erhabenen war. Doch Schwarz ist auch die Farbe des Nichts, der Leere, des Existenziellen. Die Farbe der Verweigerung, die Farbe des Unterbewussten.
In dieser Weise kann man auch das fotografische Schwarz, die ungewöhnlich starken Hell-Dunkel-Kontraste Schlörs begreifen: Als ein Mittel, den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch das >tiefe Schwarz< ist nur das eine. Schlör ist auch ein Meister der dynamischen Perspektive (in dieser Hinsicht fußen einige seiner Arbeiten auf den Traditionen des Neuen Sehens der zwanziger Jahre), ein Virtuose der konzeptionellen Strenge, aber auch des dramatischen Lichts. Ein Licht, das übrigens selten auf Menschen fällt. Doch auch wenn Schlör die Menschen weitgehend aus seinen Fotografien verbannt hat, so sind sie doch in ihrer Abwesenheit gerade präsent.
In dem neuen Zyklus zeigt sich die Fotografie von Peter Schlör in veränderter Weise. Ätherische Landschaften entfaltet Schlör, die an romantische Vorbilder, wie etwa Caspar David Friedrichs Kreidefelsen erinnern. >Für mich ist das eine Gratwanderung – manchmal schon nah am Kitsch


















