(openPR) Hamburg/Berlin, 30.09.09. Am vergangenen Wochenende haben sich der Verband Deutscher Ärzte für Algesiologie (VDÄA) und der Berufsverband der Schmerztherapeuten in Deutschland (BVSD) auf eine Kooperationsvereinbarung verständigt. Ziel der stärkeren Zusammenarbeit der beiden schmerztherapeutischen Verbände ist die Wirksamkeit der berufspolitischen Arbeit zu erhöhen.
Angesichts neuer Versorgungsformen und Leistungsvergütungsmodelle sei eine stärkere Zusammenarbeit beider schmerztherapeutischer Berufsverbände „die logische Konsequenz“, betonten Dr. Erika Höhne, Präsidentin des VDÄA, und Dr. Reinhard Thoma, BVSD-Präsident. Die Fachgruppe der Schmerztherapeuten müsste zukünftig in möglichst großer Ge-schlossenheit die vor ihnen liegenden Herausforderungen angehen. Nur durch ein starkes gemeinsames berufspolitisches Agieren sei die Durchsetzung der Interessen aller Schmerz-therapeuten und Palliativmediziner möglich, so Höhne und Thoma.
Der Verband Deutscher Ärzte für Algesiologie - Berufsverband Deutscher Schmerztherapeuten e.V. (VDÄA) wurde 1988 gegründet. Der VDÄA setzt sich für die Einführung des Facharztes für Algesiologie und die leistungsgerechte Vergütung algesiologischer Tätigkeit ein und berät die Körperschaften - auch und besonders in Fragen der Gebührenordnungen (EBM, E-GO und GOÄ) und der Bedarfsplanung.
Der über seine Landesverbände bundesweit organisierte Berufsverband der Schmerztherapeuten in Deutschland (BVSD) vertritt seit 2006 die berufspolitischen Interessen aller schmerztherapeutisch täti-gen Ärzte und Psychologen und setzt sich für die weitere qualitative und strukturelle Entwicklung der Allgemeinen und Speziellen Schmerztherapie und der Palliativmedizin ein. Schwerpunkte der Verbandsarbeit liegen in der Vertragsentwicklung, im Kooperationsmanagement sowie in der Quali-tätssicherung und -management.








