(openPR) Mobilitätskette greift bereits am Einsteigebahnhof
(ode) Urlauber, die mit dem InterConnex-Zug nach Rügen reisen, können künftig von einer Kooperationsvereinbarung mit der Rügencard profitieren. Das gaben Vertreter der Connex-Tochtergesellschaft Ostmecklenburgische Eisenbahngesellschaft (OME), der Rügener Tourismusbranche und des Landkreises in Ostseebad Binz bekannt.
Die Rügencard ist die touristische Erlebniskarte für Rügen. Rügencard-Inhaber können zukünftig den InterConnex zwischen Stralsund - Binz und zurück kostenlos nutzen. Außerdem erhält man mit der Rügencard eine Ermäßigung von rund 30 Prozent auf der InterConnex-Linie Zittau–Berlin–Stralsund.
Zusätzlich können mit der Rügencard bis zu vier Personen die Busse der Rügener Personennahverkehrsgesellschaft kostenlos nutzen, erhalten freien Eintritt in zahlreichen Museen und Ausstellungen sowie Ermäßigungen in vielen Restaurants, Hotels und Erlebnisbädern. Insgesamt beteiligen sich an dem Programm über 100 Partner. „Damit sind wir in der Lage, Rügenurlaubern die komplette Mobilitätskette vom Einsteigebahnhof bis zum Hotel anzubieten“, lobte die Vereinbarung Volkmar Wagner, Marketingleiter von Connex Regiobahn.
InterConnex-Kunden der Strecke zwischen Zittau und Binz haben künftig die Möglichkeit, die Rügencard entweder gleichzeitig mit der Fahrkarte im Connex Kunden Center (Hotline 0 18 05/10 16 16; 0,12 Euro je Minute im Festnetz) oder beim Zugpersonal zu erwerben. Die Rügencard für drei Tage kostet 39 Euro, für sieben Tage 59 Euro und für 14 Tage 89 Euro. Mehr Informationen gibt es im Internet unter http://www.ruegencard.de oder telefonisch bei Ostsee Dienst- und Entwicklungsgesellschaft (Tel. 038392/66573).
Die Kooperationsvereinbarung wurde auf einer Auftaktveranstaltung zur Verlängerung des InterConnex nach Rügen bekannt gegeben. Während der Badesaison, vom 24. Mai bis zum 6. Oktober, wird die InterConnex-Linie von Zittau und Berlin nach Stralsund bis nach Binz verlängert. An der Veranstaltung nahmen auch die Landrätin des Kreises Rügen, Kerstin Kassner, und Vertreter der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern teil.
Peter Schär, Leiter des Rügencard-Programms, hob die Vorteile für Rügen hervor: „Mit der Kooperationsvereinbarung kommen wir unserem Ziel näher, die Naturschönheiten und touristischen Attraktionen der Insel für nichtmotorisierte Urlauber einfacher zugänglich zu machen und so den Autoverkehr zu verringern.“
OME-Geschäftsführer Steffen Höppner betonte die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung für die Weiterentwicklung der InterConnex-Linie von Zittau, Cottbus und Berlin an die Küste: „Jetzt sind beide große Ostseeinseln an den InterConnex angebunden, nachdem wir schon seit dem 4. April einen Bus-Shuttle von Anklam zu den Kaiserbädern auf Usedom anbieten.“ Die OME betreibt diese InterConnex-Linie gemeinsam mit der Schwestergesellschaft LausitzBahn aus Görlitz.
Hinter der Rügencard steht die Ostsee Dienst- und Entwicklungsgesellschaft aus Sassnitz, eine Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Rügen. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, den Tourismus auf Deutschlands größter Urlaubsinsel zu fördern.
Pressekontakt:
Ostsee Dienst- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Peter Schär
Geschäftsführer
Rügen-Galerie 28
18546 Sassnitz

