(openPR) Steigerung der Effizienz und Flexibilität im EP-Labor durch neue Funktionen -
Eschborn, den 28. September 2009 – St. Jude Medical stellt bei der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die vom 08.-10. Oktober 2009 in Dresden stattfindet, erstmals die neue Generation des kardialen 3D-Mapping-Systems EnSite™vor: „EnSite Velocity™“, eingesetzt zur Diagnose und Therapie von allen Herzrhythmusstörungen.
Der Fokus in der Weiterentwicklung des EnSite Systems lag auf der Effizienzsteigerung des klinischen Arbeitsprozesses und in der Flexibilität der offenen Plattform für den Einsatz aller konventionellen elektrophysiologischen Kathetern. Beides zählen zu den wichtigsten Aspekten für ein modernes EP-Labor. Aufgebaut auf der bewährten EnSite-Technologie bietet die neue Generation dem Anwender neben bekannten Tools auch einige innovative Funktionen. Dies ermöglicht ein effizienteres Arbeiten und verbessert beim täglichen Einsatz die Kontrolle zur Minimierung von Risiken:
- EnSite Velocity ist das weltweit einzige System, welches ermöglicht, gleichzeitig die Modellerstellung der Herzanatomie und des elektroanatomischen Maps mit allen auf dem Markt erhältlichen konventionellen multipolaren Kathetern in einem Schritt zu erstellen (OneMap™). OneMap bedeutet eine Zeitersparnis für den behandelnden Arzt, da zeitgleich verschiedene relevante Patientendaten abgefragt werden.
- Die RealView™ Funktion bietet die Möglichkeit der gleichzeitigen Darstellung der Untersuchung in Echtzeit sowie die Aufzeichnung vorheriger Therapieabschnitte. Auf Grund dessen kann der Arzt schnell und einfach die Ereignisse vergleichen, ohne die Möglichkeit zur Visualisierung und die Navigation der Katheter in Echtzeit zu verlieren.
- Das System besitzt eine offene Plattform - somit können alle konventionellen elektrophysiologischen Diagnostik- oder Ablationskatheter eingesetzt werden.
- EnSite Velocity ist nahezu mit allen auf dem Markt erhältlichen Ablationsgeneratoren und EP-Messplätzen kompatibel und erlaubt zudem die Integration mit Robotic- und Remote-Navigationssystemen sowie der Rotationsangiographie.
- Die bekannten Eigenschaften des Systems, zwischen Contact- und Non-Contact-Mapping zu wählen, sind im neuen System ebenso integriert wie die Reduktion der Röntgendurchleuchtung.
Das EnSite Veloctiy-System wird bei minimal-invasiven elektrophysiologischen Prozeduren eingesetzt. Katheter mit Elektroden werden in den Herzkammern vorgeschoben und mittels des Systems visualisiert. Ensite Velocity zeichnet die elektrische Erregung des Herzens auf und zeigt diese in einem dreidimensionalen Modell. Diese detaillierten anatomischen Modelle, kurz: Maps, unterstützen den Arzt bei der Diagnose und Therapieabgabe bei Herzrhythmusstörungen.
Das neue System ist ab Ende November in Deutschland erhältlich.
Aus einer aktuellen Studie des Statistischen Bundesamtes (Pressemitteilung des Amtes vom 15. September 2009) geht hervor, dass Herz-/Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache sind. Im Jahr 2008 sind in Deutschland insgesamt knapp 850.000 Menschen gestorben. Nach vorläufigen Ergebnissen lag bei über 43% aller Verstorbenen eine Erkrankung des Herz-/Kreislaufsystems vor. Besonders bei älteren Menschen waren Herz-/Kreislauferkrankungen Todesursache Nummer eins: Über 91% der hieran verstorbenen waren älter als 65 Jahre. An einem Herzinfarkt verstarben fast 63.000 Menschen, davon waren 54% Männer und 46% Frauen.











