(openPR) Etwa 90 Prozent der Urheberrechtsverletzungen finden heute im Internet statt oder starten dort. Dies stellt die GVU, Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V., in ihrem Jahresbericht 2007 fest. Die Verluste, die der digitalen Unterhaltungsindustrie durch Internetpiraterie auf internationaler Ebene dabei zugefügt werden, betragen Jahr für Jahr mehrere hundert Millionen Euro.
Es handelt sich hierbei um jahrelange Entwicklungen, die weder durch Öffentlichkeitsarbeit noch durch Aufklärungskampagnen von Gesellschaft, Politik und Behörden aufgehalten werden konnten. Zugleich lässt sich jedoch ein verändertes Bewusstsein beim Internetnutzer beobachten: Laut der vom Bundesverband der Musikindustrie in Auftrag gegebenen aktuellen Brennerstudie - mit mehr als 10.000 Teilnehmern eine der größten Studien zu diesem Thema weltweit - wissen heutzutage 74 Prozent aller Befragten, dass das Herunterladen von Musik aus kostenlosen Internet-Tauschbörsen nach dem Urheberrecht verboten ist. Dennoch hatte dieses neue Bewusstsein bislang keine sichtbaren Auswirkungen auf das Tauschbörsenverhalten der Internetnutzer.
Im Auftrag von Rechteinhabern und Produktionsfirmen protokolliert Media Protector mit der selbstentwickelten Software-Technologie FileWatch weltweit diejenigen Nutzer der Tauschbörsen, die dort urheberrechtlich geschützte Werke herunterladen und anderen Nutzer anbieten.
Aufgrund der von Media Protector mittels der Software FileWatch protokollierten Urheberrechtsverletzungen versenden internationale Partnerkanzleien eine Abmahnung an den identifizierten Raubkopierer und verlangen darin Schadensersatz für den Rechteinhaber sowie die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung. Gleichzeitig informiert die von der Media Protector GmbH zu Aufklärungszwecken ins Leben gerufene Initiative http://www.stop-p2p-piracy.com rund um das Thema Datenprotokollierung und Beweissicherung von Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen.
Mit diesem Konzept von Media Protector und der Software FileWatch ist es gelungen, im europäischen Raum mehrere hunderttausend Urheberrechtsverletzungen aufzudecken und somit wirksam und nachhaltig die Urheberrechte der Unterhaltungsindustrie zu schützen. Hierzu der Geschäftsführer der Media Protector GmbH, Rainer Straßmeir: "Wir arbeiten sowohl für nationale als auch internationale Unternehmen und Produzenten aus den verschiedensten Branchen und überwachen eine täglich anwachsende Anzahl an Werken (derzeit mehrere Zentausend Werke weltweit). Unsere Dienstleistungen richten sich an alle Inhaber und Verwerter von Urheberrechten, Verbände der Film- und Musikindustrie und Verwertungsgesellschaften. Zu unseren Kunden zählen neben großen Unternehmen auch viele kleine und mittelständische Produzenten aus der Unterhaltungsindustrie.
Als besonders wichtig - sowohl für unsere Dienstleistung als auch für die Rechteinhaber - hat sich dabei die von Media Protector entwickelte Anti-Piracy Softwaretechnologie FileWatch erwiesen. Die Funktionsweise von FileWatch wurde mehrfach von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bestätigt. FileWatch bietet uns die Möglichkeit, auch über mehrere Monate hinweg detaillierte Beweise von illegalen Tauschbörsenaktivitäten zu protokollieren, die allesamt gerichtverwertbar in mehreren Datenbanken abgespeichert werden. Wir können zweifelsfrei bestimmen, wann, welche und wie viele Werke von einem Nutzer heruntergeladen wurden. Diese Daten stehen unseren weltweit agierenden Anwaltskanzleien zur Verfügung und ermöglichen den lückenlosen Nachweis der protokollierten Verletzungshandlungen."









