(openPR) Das Pathologische Institut der Universität Würzburg versorgt als theoretisch-medizinisches Institut die Universitätsklinik und mehrere Krankenhäuser der Umgebung hinsichtlich der histologischen und zytologischen Untersuchung von Biopsiematerial sowie der Durchführung von Obduktionen. Einsender sind Kliniken und niedergelassene Ärzte fast aller Fachrichtungen. Darüber hinaus ist das Institut ein überregionales Referenzzentrum für Lymphknotenpathologie. Ca. 25 Ärzte und 150 andere wissenschaftliche Mitarbeiter bzw. technisches Personal stehen zur Bewältigung der Aufgaben zur Verfügung. Die Lehrtätigkeit betrifft Studenten aller klinischen Semester.
Für die Betreuung klinischer Studien mussten die Daten bislang retrospektiv aus den Befundberichten manuell erfasst werden. Dabei waren Freitexte zu interpretieren, um die studienrelevanten Daten zu kodieren. Zu Stoßzeiten mussten bis zu 400 Formulare pro Tag verarbeitet werden. Das angewandte Verfahren erwies sich als zeitaufwendig und somit kostspielig, deswegen wurden Verbesserungen durch den Einsatz einer unterstützenden Software in Betracht gezogen.
Primär sollte das Ziel erreicht werden, die Dateneingabe in eine Datenbank zu vereinfachen, ohne dass eine Sekretärin dafür zur Verfügung stehen muss. Weiterhin sollte die Datenqualität verbessert werden und Fehler bei der Verschlüsselung vermieden werden.
Aufgrund einer Empfehlung der us-amerikanischen Universität Omaha entschied man sich für den Einsatz von TELEform, der Komplettlösung für die Automation aller Vorgänge der Datenerfassung. Wesentliches Argument für TELEform war seine flexible Struktur, um Formulare jederzeit selbst entwerfen bzw. verändern zu können und das problemlose Einfügen in die vorhandene Windows-Umgebung.
Mit TELEform wurden einseitige DIN A4-Formulare mit Multiple Choice Feldern erstellt, um die Anzahl der Textfelder möglichst gering zu halten. Mehrere Barcodes garantieren eine einwandfreie und problemlose Zuordnung der Formulare. Außerdem steht eine Liste aller relevanten Diagnosen und zusätzlichen Daten zur Verfügung, die den Mitarbeitern hilft festzustellen, welche Untersuchungen durchzuführen sind. Datenkonsistenz wird zusätzlich durch die Vorgabe von Zahlen statt Ausdrücken wie „häufig“ etc. erreicht. Mittels eines Scanners werden die Formulare mit Hilfe von TELEform eingelesen. Somit erfolgt die Kodierung der Textdiagnosen direkt durch TELEform und belastet die diagnostizierenden Ärzte nicht unnötig. Nach einer manuellen Korrektur der möglicherweise den Plausibilitätschecks widersprechenden Daten, werden sämtliche Daten automatisch in die für sie vorgesehene Datenbank eingespielt. Zusätzlich werden auch die neuen Studien primär mit Hilfe von TELEform geplant.








