(openPR) Bonn / Die Bonner ForestFinance ist seit vielen Jahren DER Name für nachhaltige Waldinvestments in Panama. Über eine Million Bäume pflanzte das Unternehmen bis Mitte des Jahres in ökologischen Mischwäldern mit zertifizierter Forstwirtschaft. Monokulturen mit Teak wurden bisher nicht angeboten. Aus gutem Grund, denn Monokulturplantagen werden den nachhaltigen Ansprüchen des Unternehmens an Artenvielfalt, Erosionsschutz und Wasserspeicherung nicht gerecht. Teak ist zudem ein sehr aggressives Gewächs. Auch nach dem Abernten der Teakbäume nach üblicherweise 20 bis 25 Jahren wird auf einer Monokulturplantage ohne zusätzliche Aktivitäten kein neuer Wald entstehen. Und trotzdem bietet ForestFinance seinen Investoren ab sofort Monokulturflächen unter dem Namen "GreenTeak" an. Ein Wandel der Gesinnung?
"Ganz im Gegenteil", kommentiert Geschäftsführer Harry Assenmacher: "Wir mögen Teak-Monokulturplantagen nach wie vor nicht. Aber dennoch existieren Sie bereits in großer Zahl." ForestFinance hat solche bestehenden Flächen erworben und wird diese nach der ersten Ernte der Teakbäume wieder in einen artenreichen Mischwald umwandeln. Dazu kalkuliert ForestFinance einen Teil des Ertrages für die Rückwandlung der Flächen. So können diese Teak-Monokulturplantagen auf mittlere Sicht beseitigt und an ihrer Stelle ökologisch wertvolle Mischwälder geschaffen werden.
"Durch die Umwandlung löst sich der scheinbare Widerspruch auf und es entsteht am Ende wieder eine nachhaltig bewirtschaftete Fläche mit allen ökologischen Effekten, für die ForestFinance steht."
GreenTeak wird zudem mit nur 18 Jahren Laufzeit angeboten: Die Teakwälder sind mit bereits vierjährigen Bäumen bepflanzt, so dass sie die schwierigen ersten Jahre bereits überstanden haben. Einer vermeintlich geringeren Rendite von "GreenTeak" durch die Kosten der Rückwandlung nach der Ernte stehen außerdem ein deutlich günstigerer Preis als bei Wettbewerbern entgegen. Dazu Harry Assenmacher: "Wir haben uns für einen Verkaufspreis von 24.000 Euro pro Hektar GreenTeak entschieden. Damit bieten wir deutlich günstigere Einstiegsbeträge trotz der kostenintensiven Rückwandlung der Teak-Flächen. Wir halten ohnehin Verkaufspreise jenseits der 30.000 Euro für unangemessen. Für auskömmliche nachhaltige Forstwirtschaft ist dies nicht erforderlich - eher für hohe Vertriebsprovisionen."
Über Teak:
Teak liefert eines der bekanntesten und technisch besten Edelhölzer. Schnelles Wachstum, seine Färbung, die hohe Witterungsbeständigkeit und der weltweit vorhandene Markt machen Teak zu der beliebtesten Holzart aus tropischen Regionen.
Teak ist in den Monsunwäldern Süd- und Südostasiens heimisch. Heutzutage wird Teak in den gesamten tropischen Breitengraden vor allem in Monokulturplantagen angepflanzt. Als Lichtbaumart benötigt Teak in allen Lebensstadien volles Licht, speziell in der Jungwuchsphase. Natürliche Teakwälder wachsen auf Kalk- und Tonböden und kommen in Höhen von 400 bis 900 Metern vor. Die Wachstumshöhe von Teak beträgt zwischen 25 und 35 Meter. Bei guter Plantagen-Pflege werden nach 25 Jahren sehr lange astfreie Stammabschnitte mit einem Brusthöhendurchmesser von bis zu 50 Zentimetern erreicht. Die Krone ist recht dicht und verhindert auch so die Ansiedlung anderer Pflanzen am Boden.
Weitere Informationen unter www.greenteak.de












