(openPR) Erstmals seit Jahren ist 2009 zu erwarten, dass die Besucherzahlen der Hanauer Bäder die Marke von 300.000 überschreiten – und das wahrscheinlich deutlich. Kein Wunder, dass Matthias Michel, Leiter der bei den Stadtwerken Hanau (SWH) angesiedelten Bäderbetriebe, hoch zufrieden bilanziert: „Beide Hanauer Bäder erfreuen sich größter Beliebtheit.“ Dazu trägt in diesem Jahr insbesondere das runderneuerte Heinrich-Fischer-Bad bei. Dessen Attraktivität, vor allem im Saunabereich, wollen die Stadtwerke mit einem abwechslungsreichen Winterprogramm weiter steigern.
Michel prognostiziert für 2009 fast 330.000 Badegäste im Fischer- und Lindenaubad. Zum Vergleich: 2008, als das Innenstadtbad weitgehend geschlossen war, kamen nur knapp 200.000 Schwimm- und Saunagäste, 2007 rund 238.000 und 2006 knapp 292.000. Dabei hat das Fischer-Bad in der Publikumsgunst das Lindenaubad mit rund 170.000 Besuchern überholt, was vor der Renovierung der Innenstadt-Sportstätte noch umgekehrt war zugunsten des Lindenaubads.
Dieser Trend gilt auch für die Monaten Mai bis August, in denen weitgehend das Freibad genutzt wird: Die Stadtwerke erfassten im Fischer-Bad 2009 mehr als 83.000 Badegäste, im Lindenaubad knapp 63.000. Damit wuchs der Abstand zwischen beiden. 2007 hatte das Innenstadt-Bad „nur“ 12.000 Besucher mehr als das in Großauheim, 2006 betrug der Abstand nicht einmal 4000 Badegäste, 2005 hatte Großauheim gar 5000 mehr. Vor allem im warmen August gingen - im Vergleich zum Vorjahr und den Vormonaten in diesem Jahr – über die Maßen viele schwimmen.
Für Bäderleiter Michel zeichnet sich mit Blick auf diese Bilanz ab, „dass unsere Kunden das neue Heinrich-Fischer-Bad annehmen“. Vor allem der wachsende Zuspruch im Hallenbad sorge für stabile Besucherzahlen; das gelte auch für Großauheim. Somit seien die Bäderbetriebe „künftig weniger stark von den Witterungsverhältnissen in den Sommermonaten abhängig“.
Die Zahl der Saunagäste in Großauheim konnten die Bäderbetriebe mit zu erwartenden 6200 Gästen in diesem Jahr halten. Das Fischer-Bad kommt auf prognostizierte 11.300 Saunagäste – zum Vergleich: 2007 waren es vor dem Umbau 9900, ein Jahr zuvor 10.600.
Michel wertet diese Entwicklung so, dass neue Saunanutzer hinzugekommen sind. Um deren Zahl weiter zu mehren, bietet das Fischer-Bad im bevorstehenden Winterhalbjahr neue Angebote.
So findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr ein Einsteiger-Seminar „Saunabaden – aber richtig“ statt. Zunächst findet eine Theoriestunde statt, dem folgen drei Saunagänge und Entspannungsphasen, beides angeleitet von Fachkundigen. Im Preis von zwölf Euro inbegriffen sind ein Getränk, ein Wellness-Teller und eine Körperlotion.
Aufgüsse, Dekorationen, Musik, Speisen und Getränke sollen an Halloween, 31. Oktober, an das Halloween-Ursprungsland Irland erinnern; parallel findet die traditionelle Party in der Schwimmhalle statt. „Schwitzen in den Advent“ lautet das Motto in der Saunanacht am 28. November, passend dazu gestaltet das SWH-Team die Sauna weihnachtlich. Weitere Themennächte, darunter eine am 30. Januar zum rheinischen Karneval passende, folgen 2010. Die letzte Saunanacht vor der Sommerpause trägt am 25. April 2010 den Titel „Karibik in der Schwitzkabine“, verbunden mit Livemusik. Bei allen Saunanächten wird das Hallenbad zum textilfreien Schwimmen freigegeben.








