(openPR) (Beiersdorf-Freudenberg, 21.09.2009) Deutsche Speditionen leiden zunehmend unter der Wirtschaftskrise. Grundsätzlich ist das Klagen im Transportgewerbe schon seit Jahren zu hören. Zu hohe Fixkosten und zu teures Personal im internationalen Vergleich werden ursächlich als Faktoren genannt. Nachdem in der Vergangenheit kleinere Speditionen schon zahlreiche Mitarbeiter entlassen mussten, kommen nun auch die Großen der Branche zunehmend unter die Räder. Die drastische Erhöhung der Mautgebühren zu Jahresbeginn tut ihr Übriges. Fachleute schätzen die Zahl der auf den Höfen abgestellten LKW auf ca. 60.000, die Leasing- oder Kreditraten müssen selbstverständlich weiter bedient werden. Mittlerweile wird auch für Unternehmen, die sich bislang am Markt behaupten, die Luft dünner. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, deutliche Wettbewerbsvorteile zu realisieren.
Eine Möglichkeit ist die Mitgliedschaft in einer Energiegenossenschaft, wie die Energiegenossenschaft Freudenberg in Brandenburg zeigt: Hier sind die Unternehmen ihre eigenen Dieselproduzenten. Die Genossenschaft projektiert gegenwärtig vier Anlagen, in denen aus biogenen Reststoffen (vorzugsweise Stroh) hochwertiger Dieselkraftstoff der Marke CEHATROL gewonnen wird. Dieser zertifizierte Biokraftstoff der II. Generation ist herkömmlichem Biodiesel weit überlegen und kann ohne jegliche Umrüstung problemlos in allen LKW getankt werden. Ein vertraglich gebundenes Tankstellennetz sorgt für bundesweite Verfügbarkeit.
Genossenschaftsvorstand Frank Knauer bietet allen Unternehmen mit hohem Dieselverbrauch eine Zusammenarbeit an: „Zweifellos ist der Clou bei uns der Literpreis: Er liegt unter der Hälfte dessen, was bereits heute an Tankstellen gefordert wird. Unsere Mitgliedsspeditionen haben durch die im Speditionsgewerbe übliche „Dieselpreisklausel“ ja direkten Einfluss auf ihre Gewinnmarge. Und können so natürlich deutlich mehr verdienen als die Konkurrenz.“
Manche interessierte Speditionen schreckte in der Vergangenheit die für das Genossenschaftsprinzip notwendige Einbringen von finanziellen Einlagen. Damit finanziert die Genossenschaft schließlich den Betrieb ihrer Produktionsanlagen. Doch auch hier gibt es jetzt eine Lösung: Potente Investoren finanzieren bei Bedarf bis zu 2/3 der Mitgliedseinlagen zinslos(!) vor. Und wer seine Genossenschaftseinlagen – die er nach Austritt verzinst zurückerhält – über beispielsweise fünf Jahre streckt, kann trotzdem vom ersten Tag an auf den preiswerten Diesel zugreifen.
Wer sich für das Angebot der Energiegenossenschaft Freudenberg interessiert, findet detaillierte Informationen auf dem Internet-Portal http://www.eg-freudenberg.de.












