(openPR) Ein Leben ohne Alkohol – für immer. Der Weg aus der Alkoholsucht ist meistens lang und schwierig. Doch alleine muss ihn niemand beschreiten. Die Motivationsgruppe „Freiraum“ der Diakonie Schwerte unterstützt und begleitet Hilfesuchende, die sich aus ihr Abhängigkeit befreien wollen.
Jeden Montag um 17 Uhr treffen sich zurzeit sechs Männer im Haus der Diakonie, um sich zu motivieren und sich gegenseitig auf ihrem Weg aus der Sucht zu helfen. Unterstützt werden sie dabei von Diplom-Sozialarbeiterin Anne-Kristin Hitzschke, der Leiterin der Suchtberatungsstelle. Strenge Regeln und Verbote legt sie ihren Klienten nicht auf: „Es geht darum, Betroffenen auf den ersten Schritten zurück in ein selbstbestimmtes Leben Mut zu machen. Der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern ist ein ganz zentraler Bestandteil unserer Gruppenarbeit“, so Hitzschke.
Denn ohne äußere Hilfe schaffen die es wenigsten, sich aus der Abhängigkeit zu befreien, wie die Gruppenleiterin erläutert: „Wer den Weg in die Motivationsgruppe findet, hat damit schon eine grundlegende Entscheidung getroffen.“ Doch die Gespräche in der Gruppe sind letztlich immer nur der Anfang des Weges zur „Trockenheit“... Die sanfte Methode hat Erfolg: „Viele Gruppenteilnehmer nutzen ein solches Hilfsangebot wirklich als Sprungbrett“, so Hitzschke. „Einer der Betroffenen hat sich nach einem halben Jahr ständiger Rückfälle sogar dazu durchgerungen, eine Langzeittherapie zu beantragen. Ein motivierendes Gefühl – auch für uns als Betreuer.“ Denn genau das ist es, was „Freiraum“ leisten will: Hilfe zur Selbsthilfe geben.
Einzige Voraussetzung für die Teilnahme an der Gruppe seien die konsequente Abstinenz von Alkohol während der Gruppensitzungen und der grundsätzliche Wunsch, das Trinkverhalten dauerhaft zu ändern, so Hitzschke. „Jeder, der sich für diesen Weg entschieden hat, ist in der Motivationsgruppe herzlich willkommen.“
Neben der Motivationsgruppe trifft sich auch die Selbsthilfegruppe „Glasklar“ regelmäßig in der Suchtberatungsstelle im Haus der Diakonie. Weitere Informationen über die beiden Gruppen erhalten Interessierte vor Ort im Haus der Diakonie oder telefonisch bei Anne-Kristin Hitzschke unter 02304 – 93 93 33.










