(openPR) Darmstadt, 17.09.2009 – Der Drehmoment-Referenzaufnehmer TB2 von HBM ist als Referenz- und Transferaufnehmer für den Einsatz bei Kalibrierungen vor Ort konzipiert – beispielsweise für die Kalibrierung von Drehmomentaufnehmern, ohne dass diese aus dem Prüfstand ausgebaut werden. Der TB2 steht mit den Nenndrehmomenten 500 N•m, 1 kN•m, 2 kN•m, 3 kN•m, 5 kN•m und 10 kN•m zur Verfügung und zeichnet sich durch eine sehr geringe Messunsicherheit aus.
Der TB2 ist zudem hervorragend für sonstige nicht rotierende Drehmomentmessungen geeignet. Für den Einsatz unter schwierigsten Umgebungsbedingungen steht der TB2 auch in einer hermetisch dichten Ausführung in der Schutzklasse IP67 nach EN 60529 zur Verfügung. Neben sehr hoher Genauigkeit zeichnet sich der Referenzaufnehmer TB2 besonders durch geringe Empfindlichkeit gegenüber parasitären Einflüssen wie Biegemomenten und Querkräften aus. Auch die Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen wie beispielsweise Temperaturabweichungen ist extrem gering, dies wird durch die geschlossene Messkörpergeometrie erreicht.
Der TB2 ist mit einem Gebrauchstemperaturbereich von -50 °C bis +80 °C allen gängigen klimatischen Ansprüchen gewachsen. Obwohl ursprünglich für die Anwendung in industriellen Bedingungen entwickelt, wird der TB2 dank seiner hohen Präzision auch als Transferaufnehmer für die Drehmomentkalibrierung unter Laborbedingungen eingesetzt. Die TB2-Aufnehmer erreichen typischerweise bereits für Messbereichsanfangswerte ab 2 Prozent die beste Klasse 0,05 nach DIN 51309 oder EA-10/14. Üblicherweise ist in der Norm für diese Klasse nur ein Bereich von 40 bis 100 Prozent gefordert.
Die im Messsystem applizierten Dehnungsmessstreifen (DMS) ermöglichen die Verwendung aller Messverstärker, die DMS-Vollbrücken unterstützen. Hierzu zählt beispielsweise der Präzisions-Messverstärkereinschub ML38B des MGCplus-Systems von HBM.
Weitere Informationen unter www.hbm.com/drehmoment













