(openPR) Spannender achter Lauf des SEAT Leon Supercopa bei der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring
Für alle Piloten des SEAT Leon Supercopa war das achte Rennen im Rahmen des sechsten Laufes der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring eine echte Herausforderung. Vier Stunden, statt der gewohnten 25 Minuten, sollte das Rennen dauern. Fredy Barth (Schweiz) und Ralf Martin (Mindelheim) fuhren ein beeindruckendes Rennen und siegten in der »Grünen Hölle«.
Im Qualifying am Samstagvormittag sah es nach einem erneuten Sieg für Peter Terting (Kempten) aus. Er sicherte sich zusammen mit seinem Teamkollegen Andreas Kolb (Frammersbach) mit einer Zeit von 9:21.820 die Pole-Position. Wie so oft fuhr der 20-Jährige erst in der letzten Runde die schnellste Runde und sicherte sich so den ersten Punkt des Wochenendes. Sebastian Stahl (Neunkirchen) und sein Co-Pilot und Rallye-Ass Joachim Kleint (Hamburg) holten sich die zweite Startposition vor den beiden Kollegen Fredy Barth und Ralf Martin vom Team Lauderbach.
Der Start des achten SEAT Leon Supercopa Laufs auf dem legendären Nürburgring zeigte packenden Motorsport. Sebastian Stahl überholte Peter Terting kurz nachdem die Ampel auf grün geschaltet war. Terting konterte und holte sich die Führung noch auf der Grand Prix Strecke zurück. Und dann fuhr der Abt-Pilot dem Rest des Feldes auf und davon. Lediglich Sebastian Stahl vom Team HG Müller und sein Teamkollege Marcel Laseé (Düsseldorf) konnten ihm folgen. Alles deutete auf einen erneuten Sieg für den Meisterschaftsführenden aus. Doch in der fünften Runde machte der 20-Jährige aus Kempten einen Fahrfehler und fiel aus. Ein harter Schlag für die Abt-Truppe, nachdem bereits Jarkko Venäläinen (Erkrath), der sich das Cockpit mit Florian Gruber (Aham) teilte, mit einem technischen Fehler ausgefallen war. Nutznießer dieses unfreiwilligen Austritts waren Ralf Martin, Thomas Marschall (Eggenstein) und Marcel Laseé, die sich hinter Terting nach vorne gekämpft hatten.
Nach etwas mehr als zwei Stunden wurden rote Flaggen geschwenkt und das Rennen abgebrochen. In Bereich Quiddelbacher Höhe war es zu einem heftigen Unfall gekommen, bei dem sich zum Glück niemand verletzte. Nach schneller Instandsetzung der Rennstrecke wurde das Rennen nach gut einer Stunde erneut gestartet. Die Startaufstellung des Re-Starts lautete Ralf Martin/Fredy Barth, Thomas Marschall/Rainer Noller, Marcel Laseé/Sepp Haider, Daniel Bauer/Catharina Felser und Sebastian Stahl/Jocki Kleint. Barth, der für Martin übernommen hatte, konnte die Führung über die restliche Distanz sicher ins Ziel bringen und sich über seinen zweiten Podestplatz nach dem Auftakt in Oschersleben freuen. Rainer Noller (Abstatt) konnte ebenfalls den zweiten Platz halten, bis er völlig entkräftet eine Runde vor Schluss noch einmal in die Box kommen musste, um an Thomas Marschall zu übergeben. Diese Chance nutzte Marcel Laseé, der sich auf dem dritten Rang behauptet hatte und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Die Fischer Racing-Piloten Marschall/Noller mussten sich so mit dem dritten Platz zufrieden geben. Mit diesem Ergebnis dürfen die Sieger sehr glücklich sein, denn für jeden Fahrer gibt es bei den VLN-Läufen doppelte Punkte und doppeltes Preisgeld.
Nach dem achten Wertungslauf des SEAT Leon Supercopa im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft in der »Grünen Hölle« führt weiterhin Peter Terting vom Team Abt Sportsline (125 Punkte) vor Sebastian Stahl (123) und Thomas Marschall (103).
Stimmen zum achten Lauf des SEAT Leon Supercopa am Nürburgring:
Sieger Ralf Martin/Fredy Barth
»Endlich. Dieser Sieg wird uns hoffentlich gut tun, denn bislang lief die Saison für uns nicht gerade nach Plan. Uns kam die Unterbrechung wie gerufen, denn so konnten wir die Bremsbeläge wechseln. Trotzdem fiel die Bremse gegen Rennende immer wieder durch. Aber es hat zum Glück gereicht.«
2. Platz Marcel Laseé/Sepp Haider
»Das war brutal anstrengend. Ich möchte meinem Partner Sepp Haider ein großes Kompliment machen. Er hat das Auto schnell und sauber auf den vorderen Positionen halten können.«
3. Platz Thomas Marschall/Rainer Noller
»Leider mussten wir zum Schluss noch einmal wechseln. Das hat uns Platz zwei gekostet. Aber Rainer war total platt und seine Entscheidung, rein zu kommen, absolut richtig. Hinsichtlich der Gesamtwertung war das nach Salzburg ein gutes Ergebnis.«
News abseits der Strecke
Rallye-Power
Hansgünther Müller, Teamchef von Sebastian Stahl, Marcel Laseé und Kenneth Heyer, setzten bei dem vierstündigen Lauf auf der Nordschleife auf die Rallye-Asse des Rallyesports: Jocki Kleint, Jahrgang 1948, Rallye-Europameister 1979, half Stahl bis auf Platz vier. Sepp Haider aus Österreich, zarte 51 Lenze, Deutscher Rallyemeister 1989 und Sieger des WM-Laufs 1989 in Neuseeland, assistierte Laseé auf Platz zwei und Kenneth Heyer freute sich mit Wilfried Wiedner (55), dem früheren österreichischen Rallye-Staatsmeister, am Ende über Rang zehn.
Premiere
Zum ersten Mal fand ein Rennwochenende des SEAT Leon Supercopa komplett im Trockenen statt. Bisher gab es immer Regen, entweder vor, während oder nach einem Lauf des SEAT Leon Supercopa. Eine echte Premiere für die Piloten in der Eifel.
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