(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Trotz gestiegener Rohölnotierungen gab es heute im deutschen Heizölmarkt nur minimale Preisanpassungen. Die sorgten dafür, dass sich das Preisniveau gegenüber Mittwoch gar nicht veränderte. Gestern zogen die Preise bereits wieder leicht nach oben an, nachdem die Rohölnotierungen zwischenzeitlich wieder die Marke von 72 Dollar pro Barrel ins Visier nahmen. Dafür sorgte, unbeachtet von Lagerbeständen und Nachfrage, ein in den Markt zurückkehrender Wirtschaftsoptimismus der in der Hoffnung auf Konjunkturanstieg und in Verbindung mit festeren Aktienmärkten für einen Anstieg sorgte. Die OPEC-Sitzung vom Mittwoch blieb hingegen wie erwartet weitestgehend folgenfrei. Neue Kürzungsbeschlüsse gab es nicht und die Mitglieder wurden noch einmal ermahnt, die Förderquoten einzuhalten. Gespannt warten die Marktteilnehmer nun auf die Bestandsdaten des Department of Energy die frischen Wind in den Markt bringen könnten und die aufgrund des Feiertags in den USA am Montag erst am heutigen Donnertag veröffentlicht werden.
In der Bundesrepublik sind die Tanks nach dem Preistief im Frühjahr noch immer gut gefüllt und nur langsam kommt die Nachfrage in Fahrt. Dabei können sich die derzeitigen Bezugskosten mehr als sehen lassen, liegen sie doch mit aufgerundet und bundesdurchschnittlich 55,50 Euro pro 100 Liter im 4-Jahresvergleich mit dem heutigen Stichtag deutlich niedriger. So lag der Preis für eine 3000 Literpartie Heizöl EL im Jahr 2006 bei über 62 Euro, im Jahr 2007 waren es mehr als 63 Euro und in 2008 betrugen die Bezugskosten sogar mehr als 78 Euro pro 100 Liter.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
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