(openPR) Bielefeld-Bethel. Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel errichten ein Hospiz, in dem Kinder und Jugendliche, die an einer zum Tode führenden Krankheit leiden, optimal versorgt und betreut werden.
Mit dem Start eines Architektenwettbewerbs geht die Realisierung jetzt in die „heiße Phase“. Sieben Architekturbüros waren bereits im Vorfeld gesetzt, drei davon haben ihren Sitz in Bielefeld“, informiert Bauherr Reinhard Röse, Leiter des Betheler Immobilienmanagements. Um auch anderen Architekturbüros die Möglichkeit zu geben, sich in den Wettbewerb einzubringen, fand ein notariell überwachtes Auswahlverfahren statt. Die Auslosung wurde im Betheler Dankort durchgeführt. „18 Plätze hatten wir noch zu vergeben“, so Reinhard Röse, der sich über die große Resonanz der Ausschreibung freut: „Insgesamt 293 Architekten aus ganz Deutschland haben sich beworben.“ Die Entscheidung über den Ausgang des Wettbewerbs wird im November gefällt, Baubeginn ist im April 2010. Den Betrieb wird das Hospiz im Frühjahr 2011 aufnehmen.
Die Baukosten betragen voraussichtlich 4,9 Millionen Euro. Da die Finanzierung nahezu vollständig durch Spenden erfolgen muss, ist Bethel bei dem Bau und Betrieb des neuen Kinderhospizes dringend auf Hilfe angewiesen: Spendenkonto 4077, Sparkasse Bielefeld, Bankleitzahl 480 501 61, Stichwort „Hospizkind“ oder Online spenden auf www.bethel.de.
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Über das Unternehmen
Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel sind eine gemeinnützige kirchliche Stiftung privaten Rechts. Sie wurden 1867 auf Initiative des rheinisch-westfälischen Provinzialausschuss der Inneren Mission und mit Unterstützung von Bielefelder Kaufleuten in Bielefeld gegründet. 1872 übernahm Pastor Friedrich von Bodelschwingh die Leitung. Heute hat Bethel Einrichtungen und Dienste in sechs Bundesländern. Weit über 100.000 Menschen werden jährlich durch Bethel behandelt, betreut, beraten oder ausgebildet.
Der Name „Bethel“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Haus Gottes“. Knapp 15.000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen, das christliche Gebot der Nächstenliebe in die Tat umzusetzen.
Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel arbeiten in fast allen sozialen, medizinischen und pädagogischen Bereichen: Bethel leistet Behinderten- und Altenhilfe, Jugend- und Wohnungslosenhilfe sowie gemeindenahe psychiatrische Versorgung. Bethel engagiert sich ebenso für Arbeit und berufliche Rehabilitation für benachteiligte Menschen und betreibt Akutkrankenhäuser und Psychiatrische Kliniken. In der Epilepsiebehandlung und -forschung sind die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel europaweit führend. Hospizarbeit für Menschen am Lebensende und Angebote für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen sind neuere Arbeitsgebiete Bethels, ebenso wie Therapieangebote für Menschen mit autistischen Störungen.
Die Vision der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel ist das selbstverständliche Zusammenleben, das gemeinsame Lernen und Arbeiten aller Menschen in ihrer Verschiedenheit: Mehr oder weniger gesunde, mehr oder weniger behinderte, mehr oder weniger leistungsfähige, jüngere und ältere Menschen, Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und religiöser Prägung sollen als Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten und Chancen in der Gesellschaft leben. Die Vision gründet im christlichen Glauben und beruht auf der Achtung der unveräußerlichen Würde jedes einzelnen Menschen als Geschöpf Gottes. Sie fordert Nächstenliebe, Solidarität und einen fairen Interessenausgleich im Zusammenleben.