(openPR) Laut einer Umfrage der comdirect bank legen rund 90 Prozent der Deutschen bei ihrem Eigenheim viel Wert auf das Thema Energieeffizienz. Fenster stellen dabei im Vergleich zur übrigen Gebäudehülle eines der energieeffizientesten Bauteile überhaupt dar. „Mit dem Einbau moderner Wärmedämmfenster und der Erweiterung vorhandener Glasflächen kann Väterchen Frost für immer aus dem Haus verbannt und gleichzeitig der solare Energieeintrag in die eigenen vier Wände erhöht werden“, erläutert Simon Hunold von der Firma Metallbau Hunold in Olpe (Sauerland).
Moderne Wärmedämmfenster und gut gedämmte Hauswände haben eines gemeinsam: Sie halten die Wärme im Haus und sparen Heizenergie. „Pro Jahr können mit aktuellen Fenstermodellen – je nach Fensterfläche – rund 500 Liter Öl und damit rund 1,3 Tonnen CO2 eingespart werden“, erklärt Simon Hunold. „In einem Einfamilienhaus mit 25 Quadratmetern Fensterfläche bedeutet das eine Reduzierung der Heizkosten um 300 bis 400 Euro.“ Im Verhältnis zur lichtundurchlässigen Hauswand können Fenster aber noch viel mehr: Sie machen solare Energiegewinne für die Bewohner nutzbar und werden so zum kostenlosen Kraftwerk des Hauses.
Das Glas macht den Unterschied aus.
Fenster sorgen mit Sonnenlicht und -wärme besonders in der kalten Jahreszeit für mehr Behaglichkeit und verringern den Energieverbrauch während der kürzeren Heizperiode. Zusätzlich lassen sie natürliches Licht ins Haus. „Das Licht fördert das Wohlbefinden und leuchtet die Wohn- und Arbeitsräume besser aus, als die meisten künstlichen Lichtquellen. Ausserdem werden die Einschaltzeiten von Kunstlicht verringert, was den CO2-Ausstoss von Kraftwerken und auch die Stromrechnung reduziert“, so der Experte. Wie stark der solare Energieeintrag ausfällt, hängt von der Anzahl, Lage und Grösse der Fensterflächen ab: Grosse, nach Süden gerichtete Fenster bekommen das gesamte Jahr hindurch die meisten direkten Sonnenstrahlen ab. Die Ost- und Westfassade tragen ebenfalls zur optimalen Ausnutzung von Licht und Wärme bei: „Hier sollte man bodentiefe Fenster einplanen oder im Zuge einer Modernisierung die Brüstung absenken, um einen grösseren Lichteinlass zu erreichen“, so Simon Hunold. Da die Nordseite die „kalte“ Seite eines Gebäudes ist und die direkte Sonneneinstrahlung fehlt, sollten die Fenster hier besser gedämmt werden.
Wärme- und Lichtschutz mit Jalousien und Rollläden.
Werden die Fenster entsprechend ihrer Lage mit Jalousien, Rollläden oder Markisen geschützt, bleibt das Wohnklima das ganze Jahr über angenehm und auch der Lichteinfall lässt sich regulieren. Aussen vor dem Fenster angebrachte Rollläden und Jalousien können mehr als 75 % des solaren Wärmeeintrags abbauen. „Rollläden erhöhen den Wärmeschutz durch die zusätzlich entstehenden Luftdämmschichten und dienen gleichzeitig als Schutz vor ungebetenen Gästen“, erklärt der Fensterexperte. Am leichtesten sind diese positiven Eigenschaften mit Motorisierung und automatischer Steuerung erreichbar. Ausserdem geben an den Fenstern angebrachte Schließzustandsmelder der Haustechnik wichtige Informationen. Diese kann dann bei offenem Fenster die Heizung herunter regeln oder die Alarmanlage mit wichtigen Daten versorgen. Bei innen liegendem Sonnenschutz lässt sich der solare Wärmeeintrag noch um bis zu 20 % verringern. Markisen wiederum sorgen als Beschattung für Terrasse oder Balkon dafür, dass sowohl das Sitzen in der Mittagssonne, als auch die Temperaturen in den beschatteten Räumen angenehm bleiben. Wer einen Garten besitzt, der ist mit dem Pflanzen grosser Laubbäume im Südwesten oder Südosten des Grundstückes gut beraten. Im Sommer sorgt das dichte Laubwerk für Schatten und reduziert den Wärmeeintrag und im Winter ermöglicht das laubfreie Geäst der Sonne, ihre wärmenden Lichtstrahlen direkt ins Haus zu schicken.










