(openPR) Neue Standards setzt die symmedia GmbH mit dem VDMA Einheitsblatt DigitalDeviceDescription DDD, das Maschinenhersteller und -betreiber dabei unterstützt, einheitliche Inhalte für die „digitalen Typenschilder“ ihrer Maschinen zu generieren. Basis-Informationen für Anwenderprogramme zu Themen wie Service, Instandhaltung oder Prozessoptimierung können so jederzeit automatisch und standardisiert abgefragt werden.
Die Entwicklung des neuen VDMA Einheitsblattes 66411 basiert auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes „Embedded Online Service“ (EOS). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte EOS Projekt wurde von symmedia als Projektpartner maßgeblich mitgestaltet. Kunden von symmedia können deshalb zukünftig den neuen Standard anbieten.
Welche Vorteile bietet DDD?
Mit der neu entwickelten Referenzarchitektur DDD ist ein weiterer Schritt erfolgt, technische Barrieren für die breite Nutzung von online Dienstleistungen abzubauen. DDD ermöglicht beispielsweise erstmals herstellerübergreifend und unabhängig von der eingesetzten Software den online Zugriff auf die durch die Maschinen zur Verfügung gestellten Serviceinformationen.
Insbesondere Maschinenbetreiber, die Maschinen unterschiedlicher Hersteller verwenden, werden den neuen Standard begrüßen: Sie können zukünftig ihren Anlagenpark komfortabel im Überblick behalten und automatisch aktuelle Informationen über die eingesetzten Maschinen und deren Funktionen erhalten.
Aber auch auf der Herstellerseite ergeben sich neue Chancen im Servicegeschäft, wenn sich DDD am Markt durchsetzt:
Auf der Basis des neuen Standards können neue Mehrwertdienste wie eine Visualisierung und Auswertung von Maschinenzustandsinformationen nach DDD angeboten werden.
Weiterer Vorteil: DDD funktioniert unabhängig von der eingesetzten Software. Eine Konfiguration ist für die Nutzung dieses Dienstes deshalb grundsätzlich nicht notwendig.
Wie funktioniert DDD?
DDD definiert die in einer Gerätebeschreibung enthaltenen Daten auf einer Metaebene und läßt so unterschiedlichste Implementierungsmöglichkeiten zu. Damit die Spezifikation genutzt werden kann, müssen durch die Maschine Informationen zur Verfügung gestellt werden, auf die durch Software (beispielsweise ein Service Portal, ERP oder Asset Management) zugegriffen werden kann. Im ersten Schritt wird die Maschine automatisch erkannt. Die allgemeinen Beschreibungen werden automatisch ausgewertet. Anschließend können die Informationen für Dienste wie z. B. Datenzugriff, Alarmauswertung oder Prozessanalyse von der anfordernden Software genutzt werden. Ein zentraler Lookup Server organisiert, kontrolliert und sichert den Zugang zu den Maschinen.









