(openPR) In der lebensfeindlichen Umwelt des 12300ft hohen Chang Tang Plateaus, (Grenzgebiet zu Tibet) mit langen und strengen Wintern, gedeiht den Cashmereziegen ein besonders feines Unterfell, das sich deutlich von den aus anderen Regionen stammenden Cashmerewollen absetzt. Das feine Unterhaar der Cashmereziegen, wird von den Changpa Nomaden durch Sammeln und Auskämmen gewonnen. Pro Ziege und Jahr sind das ca. 150 Gramm. Nach Sortierung und Reinigung verbleiben noch 30-50 Gramm verwendbares Material. Die Verarbeitung erfolgt in reiner Handarbeit, vom Auskämmen des Haares bis hin zum Weben auf Handwebstühlen. Die Farben entsprechen den Naturfarben der Ziegen. Auf Grund der besonderen Höhe dieses Plateaus und der kargen Witterungsverhältnisse, bekommen die Ziegen ein ganz besonders feines Unterhaar. Denn es gilt die Regel: je höher und karger, desto feiner der Flaum.
Dort, wo sich Menschen schon seit Jahrhunderten mit den Materialien auseinandersetzen, entstehen Produkte besonderer Eigenschaften. Durch die handwerkliche Fertigung erhält jedes Stück eine eigenständige Identität – etwas, das im globalisierten Prozess der industriellen Produktion verloren gegangen ist
Die überlieferten Fertigkeiten werden erhalten, gepflegt und Weiterentwickelt. Die in die Region zurückverlagerte Wertschöpfung kommt den beteiligten Nomadenfamilien direkt zugute, was dazu beiträgt, deren Lebensweise zu erhalten
Das Projekt ist eine private Initiative. Die Schals werden von „Annette von der Pfalz“ in Deutschland vertrieben.







