(openPR) Carl Duisberg Centren und Böning Consult veröffentlichen Studie zur Zukunft der internationalen Personalentwicklung
Köln/Frankfurt. Heute Japan, morgen Australien und am Ende der Woche Deutschland - international tätige Manager wechseln in kurzen Zeitabständen zwischen verschiedenen Kulturen. Dies sagen 78% der befragten Manager in einer aktuellen Studie zur "Zukunft der internationalen Personalentwicklung", in deren Rahmen 3.600 Personalmanager aus deutschen und internationalen Unternehmen angeschrieben wurden. Jahrelange Entsendungen in ein bestimmtes Land erachten nur noch 22% der Befragten für die dominierende Form internationaler Zusammenarbeit.
Die Studie zeigt auch: Personalabteilungen können diesen Veränderungen nur schwer Rechnung tragen. Maßnahmen zur Entwicklung interkultureller Kompetenz werden in der Regel zu Beginn interkultureller Entsendungen durchgeführt - danach werden die Manager bei der Umsetzung alleine gelassen; eine geeignete Begleitung internationaler Projekte ist die Ausnahme.
Auch bei der Auswahl international tätiger Manager gibt es Verbesserungsbedarf: Nur jedes fünfte Unternehmen nutzt hierfür systematische Auswahlverfahren. Dies verwundert umso mehr, weil interkulturelle Kompetenz von 94% der befragten Unternehmen als wichtige Voraussetzung für ihren Erfolg angesehen wird.
Betrachtet man differenziert die Eigenschaften, die zur interkulturellen Kompetenz beitragen, so sind Persönlichkeitseigenschaften wie "Soziale Kompetenz" (von ca. 97% genannt) oder "Veränderungsfähigkeit" (ca. 90%) besonders wichtig. Als weniger bedeutsam erweisen sich beispielsweise "Vorerfahrungen in einer bestimmten Zielkultur" (ca. 32%).
Die Studie wurde in der ersten Jahreshälfte 2009 von der Böning-Consult GmbH, Frankfurt/Main, Coaching Company und Management Beratung auf nationaler und internationaler Ebene, und den Carl Duisberg Centren gemeinnützige GmbH, Köln, einem der erfahrensten und innovativsten Anbieter interkultureller Trainings auf dem deutschen Markt, durchgeführt.











