(openPR) Können Kühe weinen? Geben helle Kühe Milch und braune Kakao? Fragen über Fragen, die so manchen kleinen Urlaubsgast bewegen. Das Tiroler Zillertal gibt nicht nur darauf die richtigen Antworten. Von A wie Aschau bis Z wie Zell – die Tiroler Ferienexperten setzen immer stärker auf ökologische Themen. Wasser, Steine, Tiere, Pflanzen: Spielerisch sind die Ferienkinder der Natur auf der Spur. Und lernen auch in diesem Sommer von den Zillertaler Machern der Kinderferienprogramme viel Wissenswertes aus der Welt der Berge.
Sandkasten, Tischtennisplatte und ein Bolzplatz: Was einst als Kinderüberraschung ausreichte, ist längst Schnee von gestern. „Wir nehmen unsere kleinen Gäste sehr ernst“, erläutert Christian Rafelsberger, Geschäftsführer der Zillertal Information. „Deshalb stehen heute die Erlebnisangebote im Vordergrund.“ Neues und Vertrautes inmitten der herrlichen Bergwelt mit Kinderaugen entdecken, gemeinsam mit anderen und unter fachkundiger Anleitung erleben, erspüren, ertasten und dabei unbeschwert Spaß genießen fernab von Gameboy und Computerspiel – so sehen moderne Kinderferienprogramme im Zillertal aus.
Sehen, Staunen, Lernen – auf diesem Dreiklang basiert beispielsweise die wöchentliche Almwanderung in der Ferienregion Fügen. Zum Wochenbeginn am Montag führt diese Tour hinauf in jene Region, wo im Sommer die Kühe Urlaub machen. In allen Zillertaler Orten ist dieses Wechselspiel aus Spaß und Erleben fester Bestandteil der Ferienprogramme. Dem Grillfest am Geisterfelsen folgt deshalb in Uderns am Nachmittag ein Besuch auf dem Reiterhof. Vor dem Ausritt steht freilich die Pferdepflege, werden die Tiere von den kleinen Besuchern gefüttert und gestreichelt.
Jeden Mittwochmorgen gehen die Kinder in der Ferienregion Zillertal Mitte auf die sogenannte Grashüpfertour. Ein ausgebildeter Biologe berichtet über die vielen kleinen und großen Geheimnisse, die Mutter Natur so bereit hält. Am Nachmittag ist freilich der Wilde Westen das Ziel. Im Westerndorf in Aschau, einer ungewöhnlich großzügigen Anlage für Kinder mit Indianerzelten und einem großen Fort, steht das bunte Kinderfest auf dem Programm.
Wie man in wenigen Stunden steinreich werden kann, erklärt in Zell am Ziller jeden Montag der Mineraloge Andreas, der seine Gäste mit auf die Steinchentour nimmt. Dieser Ausflug in die Welt der Erze und Mineralien fasziniert die Kinder immer wieder aufs Neue. Und man kann so manches gewichtige Souvenir mit nach Hause nehmen. Noch spannender wird es wenige Tage später beim Goldwaschen am Gerlosbach. Unter fachkundiger Anleitung lernen die kleinen Glücksritter aus dem Sand des Baches verborgenes Gold zu waschen. Der Goldrausch à la Zillertal wird am Mittag mit einem zünftigen Lagerfeuer und Würsteln vom Grill gefeiert.
Naturentdecker wandern auch in Gerlos auf den Spuren von Fauna und Flora: Vögel, Murmeltiere, Schmetterlinge und Alpenblumen – bei dieser Tour gibt es ständig etwas zu entdecken. Jeden Tag treffen sich die Kinder – das Abenteuerprogramm ist auf Buben und Mädchen von sechs bis zwölf Jahren abgestimmt - im Gerloser Gästekindergarten „Bärlihöhle“. Am Tiroler Bachl wartet schon die nächste Entdeckungsreise. Der Mittwoch dreht sich rund um die Kuh und der Freitag ist dem Wasser gewidmet.
Staudämme und Baumhütten bauen oder einen ganzen Tag lang einen Bauernhof erforschen – die Young Stars, so der Name des Kinderclubs in der Ferienregion Hippach, sind ebenfalls viel in der Natur unterwegs. Viele Gästekinder erleben eine völlig neue Welt, tauchen ein in das Abenteuerreich Natur.
Max Wasserfloh, Karli Köcherfliegenlarve, Fritz Frosch und Fred Forelle sind die Hauptfiguren in der Wasserschule, die in Mayrhofen allwöchentlich Bäche und Tümpel mit Leben erfüllt. Bevor am Freitag die Bergdetektive auf ihre Schatzsuche gehen, schlüpfen sie am Vortag in die Rolle neugieriger Reporter. Das Motto heißt dann „Rund um die Kuh“ – und die Fragen gehen auf jeden Fall auf eine Kuhhaut!
Wer mit seinen Eltern in Tux hoch über dem Tal die Ferien verbringt, kann beim „Kraxel-Maxel-Camp“ drei kompakte Tage voller Spaß und Spannung, Action und Abenteuer erleben. Klettern, Abseilen, Höhlenabenteuer, Mineralien- und Schatzsuche, kleine Knotenkunde mit dem Bergseil und ein Training für sicheres Verhalten in den Bergen beinhaltet dieses erlebnispädagogische Programm, das am Ende mit Leistungsabzeichen und Diplom belohnt wird. Das Tuxer Ferienprogramm, an dem auch die Kinder aus dem nahen Finkenberg teilnehmen können, setzt sportliche und erlebnisreiche Akzente. Der Natur auf der Spur lautet jeden Donnerstag das Motto. Eine Quelle suchen, einen See anlegen, ein Wasserrad basteln und am Lagerfeuer grillen – so schön können die Ferien draußen sein. Und wer mitten im Sommer sein Gefühl für Schnee testen möchte, der kann beim allwöchentlichen Kinder-Carving auf dem Hintertuxer Gletscher nach Herzenslust Ski fahren, Schneebälle werfen und die Sonne genießen. Für 26 Euro gibt es nicht nur den Tagesskipass, sondern auch die passenden Leihski.
Damit bei so ereignisreichen Familienferien die Haushaltskasse nicht zu sehr strapaziert wird, sind viele Aktivitäten im Rahmen der Kinderprogramme bei Vorlage einer örtlichen Gästekarte kostenlos. Spezialprogramme wie Reiten, Tennis, Raften oder Paragleiten erfordern einen Unkostenbeitrag. In der Regel sollte man sich am Vorabend für die Programme beim örtlichen Tourismusverband anmelden. Familienhotels bieten attraktive Pakete, Familienrestaurants günstige Kindermenüs für "halbe Portionen". Die preisgünstige Zillertal Card für Väter, Mütter und Kinder bietet im ganzen Tal freie Fahrt bei Bergbahnen und öffentlichen Nahverkehrsmitteln, freien Eintritt in die Freibäder und ermöglicht – in der Sternwarte Königsleiten – sogar einen kostenlosen Blick ins Weltall. Die „Familienvariante“ der Karte ist ein besonderes Schnäppchen – wenn beide Eltern die Zillertal Card erwerben, zählen Kinder bis Jahrgang 1989 gratis dazu.
Auskunft: Zillertal Information, Bundesstr. 27d, A-6262 Schlitters/Zillertal, Telefon 0043-5288-87187, Fax -871871, www.zillertal.at
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