(openPR) Es könnte ein wichtiger Präzidenzfall für die gesamte Nahrungsergänzungsindustrie und damit für das gesamte MLM sein, welchen ein US-Bezirksgericht mit seiner Ablehnung eines Antrages des US-Bundeshandelsausschusses, der „Federal Trade Commission“ (FTC), geschaffen hat. Der Ausschuss hatte sich im Jahr 2007 gegen das Unternehmen LaneLabe wegen „unhaltbarer Werbe-Behauptungen“ gewandt. Konkret geht es um die Werbe- und Wirksamkeitsaussagen zu zwei LaneLab-Produkten: AdvaCal und Male Fertil.
Bei AdvaCal handelt es sich um ein aus der Austernschale gewonnenes Kalzium-Produkt, das seit dem Jahr 2000 auf dem Markt ist. Und Male Fertil wird aus den Wirkstoffen der Maca-Pflanze (Lepidium peruvianum) gewonnen. Male Fertil wurde von LaneLab im Jahr 2003 eingeführt. Für AdvaCal wirbt LaneLab damit, dass dieses Produkt „die Knochendichte erhöht” und „dass es aus klinischer Sicht das einzige Kalzium ist, das überhaupt die mineralische Knochendichte erhöhen kann und dass es dreimal absorbtionsfähiger ist als andere Kalzium-Arten“. Für Male Fertil spricht, laut LaneLab, dass aus klinischer Sicht „dieses Produkt die Spermaproduktion und die Spermienbeweglichkeit steigert“. Diese Aussagen hielten die FTC und die FDA (Food and Drug Administration) für nicht haltbar und gingen seit 2007 in dieser Angelegenheit gegen LaneLab vor.
Der Fall wurde nun von Richter Dennis Cavanaugh vor einem Bezirksgericht abschließend verhandelt. Das Urteil lässt weder die FTC noch die FDA gut aussehen. Man war sich dort sicher, dass LaneLab mit „unbegründeten und nicht haltbaren Werbeaussagen über AdvaCal und Male Fertil“ einen früheren Erlass missachtet hätte und daher sollte LaneLabe bluten: 24 Millionen Dollar Strafzahlung waren beantragt! Der vorsitzende Richter Cavanaugh wies diesen Antrag mit der Begründung ab, dass LaneLab sehr wohl wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit der beiden Produkte vorgelegt habe. So wurden während des Prozesses die Experten beider Seiten angehört. Für LaneLab sprachen zwei Wissenschaftler – ein Physiker und ein Mediziner – die dem Gericht absolut glaubwürdig und fachlich kompetent ihre Expertisen darlegten. Dagegen sprachen die Experten der FTC und legten ihrerseits ihre Einschätzungen dar.
Richter Cavanaugh kam zu dem Schluss, dass es sich bei dem Streit höchstens um zwei „sich unterscheidende Wissenschaftsmeinungen“ handle, keinesfalls könne jedoch LaneLab der Vorwurf von „unhaltbaren und falschen Werbeaussagen“ gemacht werden. In keinem einzigen Punkt konnten die Experten der FTC darlegen, dass die Produkte AdvaCal und Mal Fertil keine Wirkung hätten, oder dass sie gar gesundheitliche Schädigungen hervorrufen könnten. Der Richter stelle fest, dass LaneLab ganz im Gegenteil „gehörige Anstrengungen und nachvollziehbare Schritte“ unternommen habe, frühere Weisungen der FTC bezüglich Glaubwürdigkeit und wissenschaftlicher Beweisführung bei der Produktwerbung zu erfüllen.
Damit ist LaneLab Gerechtigkeit widerfahren und gleichzeitig ein wichtiges Urteil ergangen, das einen so genannten „Meilenstein-Prozess“ abschließt. Wenn die Nahrungsergänzungsindustrie damit fortfährt, Sorgfalt bei der wissenschaftlichen Begutachtung ihrer Produkte walten zu lassen und dabei mit anerkannten Instituten und Wissenschaftlern arbeitet, wird es nicht mehr so leicht sein, dieser Industrie Salz in die Suppe zu streuen. Noch weniger einfach wird es werden, die Gewinne, die mit eben diesen wirksamen Produkten gemacht werden, via „Strafzahlungen“ abzuschöpfen. Das Geld bleibt in Zukunft also „in der der Familie“ – der Network-Familie!
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