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Erneuerbare Energieprojekte - Profitieren vom Know-how der Kleinen

25.08.200917:55 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Karlsruhe, 24. August 2009. Das im Juli geschlossene Joint Venture von Deutschlands drittgrößtem Energieversorger EnBW mit der ALTUS zeigt deutlich: mit Unterstützung spezialisierter Unternehmen können die großen EVU ihre Kompetenz im Bereich umweltfreundlicher, erneuerbarer Energien verstärken, die Kunden und die Politik fordern. Dr. Peter Henigin, Vorstand der ALTUS, berichtet über die Herausforderungen erneuerbarer Energie-Projekte und über Synergien, die durch die EnBW-Kooperation entstehen.



Die Nachfrage nach Ökostrom bei den Verbrauchern steigt. Große Energiekonzerne holen sich deshalb die Kompetenz kleinerer Spezialisten, um ihren Bedarf an „Grünem Strom“ zu decken. Das jüngste Joint Venture von EnBW und ALTUS vom 15. Juli (www.altus-ag.de) demonstriert, wie sich die Stärken der Kooperationspartner ergänzen.

Frage: Windparks sind vorerst der Mittelpunkt Ihrer Kooperation. Vor welchen Herausforderungen steht dieses Geschäftsfeld?
Dr. Henigin: Die Entwicklung speziell von Windkraftstandorten in Deutschland wird geprägt von umfangreichen, gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Die Genehmigungen sind abhängig von verschiedenen Untersuchungen, Gutachten und Studien im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung. Dazu gehören auch Bestandsaufnahmen von Flora und Fauna, die über teils mehr als ein Jahr lang durchgeführt werden müssen. Nicht zu vergessen: Immer sind auch die Anwohner involviert und ihre Fragen zum Beispiel hinsichtlich Schattenwurf, Lärmimmissionen, Beeinträchtigung des Landschaftsbildes müssen die Projektverantwortlichen umfassend und überzeugend beantworten.

Frage: Was macht die ALTUS zu einem so wertvollen Partner bei Erneuerbaren Energieprojekten?
Dr. Henigin: Die ALTUS verfügt über großes spezialisiertes, fachtechnisches Wissen und langjährige Planungserfahrung bei erneuerbaren Energieprojekten. Darauf hat die EnBW nun Zugriff. Mindestens ebenso wichtig ist meines Erachtens unsere Kompetenz, wenn es um Umweltverträglichkeit und Genehmigungsverfahren geht. Dazu sind Erfahrung, Reputation als eingeführtes ökologisches Unternehmen und nicht zuletzt großes Einfühlungsvermögen notwendig. Auch die administrativen Aspekte sind nicht zu unterschätzen. Mehr allerdings noch die sozioökologischen Dimensionen: Praktisch bei jedem Neustandort gründet sich eine Bürgerinitiative, die mit allen rechtlichen und politischen Mitteln versucht, das jeweilige Projekt zu verhindern. Damit umzugehen, erfordert Fingerspitzengefühl, um Ängste und Bedenken der Anwohner zu entkräften.
Die ALTUS ist ein Partner, der aufgrund seiner flachen Organisation kurze Entscheidungswege geht und bei wichtigen Verhandlungen und Terminen durch die Geschäftsführung persönlich vertreten ist.

Frage: Wie profitiert die ALTUS von der neuen Konstellation?
Dr. Henigin: Bei EnBW liegt eine ausgeprägte Fachkompetenz im Bereich der Energieerzeugung, Einspeisung und Verteilung, nicht zu vergessen die örtliche Präsenz. Und wir profitieren auch vom starken wirtschaftlichen Hintergrund bei Finanzthemen.
Uns hat auch beeindruckt, wie ernsthaft EnBW auch auf Konzernebene den Ausbau der Erneuerbaren Energie vorantreibt: Zwar setzt dieses EVU wie alle großen Energieerzeuger auf einen ausgewogenen Energiemix aus verschiedenen Energieträgern, jedoch wird es den Anteil der Erneuerbaren Energien und dabei insbesondere den der Windkraft weiter steigern.

Frage: Welche Projekte sind von der neu gegründeten EnBW ALTUS künftig zu erwarten?
Dr. Henigin: Die Kooperation ist so angelegt, dass neben den sechs Windenergieprojekten auch weitere Projekte in die Kooperation aufgenommen werden können. Dies ist deshalb von Bedeutung, da die EnBW als potenzieller späterer Bauherr der Anlagen den Anteil der Erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren beträchtlich ausbauen wird. Dies gilt einerseits hinsichtlich der Wasserkraft, aber auch hinsichtlich der Windkraft durch Offshore- und Onshore-Anlagen.

Über das Joint Venture EnBW und ALTUS AG
Am 15. Juli 2009 haben die EnBW Erneuerbare Energien GmbH (Stuttgart) und die ALTUS AG (Karlsruhe) ein Joint-Venture für die Entwicklung von Windenergieprojekten in Deutschland gegründet. Es wurde zu diesem Zweck eine Gesellschaft geschaffen, die von beiden Partnern zu jeweils 50 Prozent gehalten wird. Die gemeinsame Gesellschaft wird unter dem Namen „EnBW ALTUS Projektentwicklungsgesellschaft mbH“ firmieren.
http://www.enbw.de
http://www.altus-ag.de

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