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Das Ende der Glühlampe – Alternativen sparen Strom und CO2

24.08.200917:43 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Das Ende der Glühlampe – Alternativen sparen Strom und CO2
Am 1. September beginnt der Ausstieg aus der Glühlampen-Technologie. Er dauert bis 2012. Die Umstellung auf effiziente Lampen spart in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Kilowattstunden und umgerechn
Am 1. September beginnt der Ausstieg aus der Glühlampen-Technologie. Er dauert bis 2012. Die Umstellung auf effiziente Lampen spart in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Kilowattstunden und umgerechn

(openPR) (licht.de) In wenigen Tagen beginnt der Ausstieg aus der Glühlampen-Technologie. Zunächst trifft es die matten „Birnen“ und Lampen mit klaren Kolben höherer Leistungsstufen ab 80 Watt. Die Industrie stellt die Produktion im August ein, ab 1. September dürfen diese Lichtquellen nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Bereits ausgelieferte Produkte sind, so die Brancheninitiative licht.de, nicht von der EU-Verordnung betroffen, die den Ausstieg regelt: Der Handel darf gelagerte Lampen weiter verkaufen. Auch die Verbraucher können ihre Vorräte aufbrauchen.



Der Bann trifft die Glühlampe, weil sie zuviel Energie verbraucht. Nur fünf Prozent des eingesetzten Stroms wird zu Licht, der Rest ist Wärme. Die EU hat den Ausstieg in Stufen geplant: Er dauert bis 1. September 2012, für einige Halogenlampen gar bis 2016. Die Umstellung auf effiziente Leuchtmittel spart in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Kilowattstunden und umgerechnet 4,5 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2).

Energiesparende Alternativen
Trotz des langsamen Endes der Glühlampe macht es Sinn, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn zukünftig muss sich jeder beim Nachkauf bewusster für eine Lampe entscheiden als bisher. Für den direkten Austausch gegen Glühlampen stehen drei Produktgruppen zur Auswahl: effiziente klare Halogenlampen, Energiesparlampen und LED-Lampen. Halogenlampen sparen bis zu 30 Prozent Strom, Energiesparlampen und LEDs sogar bis zu 80 Prozent.

Lichtfarbe wichtig
Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist jetzt die Lichtfarbe: Halogenlampen bieten dasselbe Licht wie Glühlampen. Energiesparlampen haben aufgrund ihrer Funktionsweise unterschiedliche Lichtfarben. Es gibt sie in Warmweiß – das entspricht dem Licht der Glühlampe – und in Neutral- oder Tageslichtweiß. Die Lichtfarbe wird auf der Verpackung angegeben. Dort steht auch ein Hinweis, für welche Leistungsstufe der Glühbirne die jeweilige Lampe als Ersatz geeignet ist.

Die häufigste Frage lautet, welche Lampe denn nun die richtige für welchen Zweck ist. Wohnlicher wirkt warmweißes Licht. Neutral- und tageslichtweißes Licht ist eher sachlich, es kommt also für Arbeitszimmer, Hausflur oder Keller infrage. In einem Raum sollte möglichst eine Lichtfarbe vorherrschen. Bei den Energiesparlampen gibt es außerdem Spezialisten: zum Dimmen, für kalte Temperaturen, mit integriertem Bewegungsmelder oder besonders schaltfeste Typen für Treppenhäuser.

LED-Lampen
Als dritte Alternative für die Glühlampe sind Schraubsockel-Lampen mit LEDs im Angebot. Ihr Kolben hat die klassische Birnenform, darin sind mehrere der Halbleiter-Dioden untergebracht. Auch LED-Lampen sind mit warmweißer Lichtfarbe in einer Farbtemperatur von 3.000 Kelvin erhältlich. Typen, deren Helligkeit der 40-Watt-Glühlampe entspricht, eignen sich für die Allgemeinbeleuchtung.

Mehr Informationen zum Glühlampen-Ausstieg bietet die Brancheninitiative licht.de unter www.licht.de/gluehlampe.

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