(openPR) (licht.de) An ihrem 130. Geburtstag sind die Tage der Glühlampe gezählt: Das auch gerne als „Birne“ oder nach seinem Erfinder als Edison-Lampe bezeichnete Leuchtmittel wird EU-weit ab September bis 2012 schrittweise vom Markt genommen. Alles Wissenswerte zum Ausstieg aus dieser Technologie und zu den alternativen, im Energieverbrauch sparsamen Lampen hat die Brancheninitiative licht.de jetzt als Special auf ihrer Internetseite unter www.licht.de/gluehlampe veröffentlicht.
Ausschlaggebend für die Maßnahme der EU ist die schlechte Energiebilanz der Glühlampe: Nur fünf Prozent des eingesetzten Stroms erzeugen Licht, 95 Prozent verpuffen als Wärme. Trotz des Ausstiegs wird in Privathaushalten das Licht nicht ausgehen. Der Stufenplan zur Ausmusterung ist mit vier Jahren langfristig angelegt. Die Lampenindustrie – so verspricht die Brancheninitiative – werde für alle gängigen Anwendungen, Fassungen, Formen und Wattagen energieeffiziente Lampen für beste Beleuchtungsqualität anbieten. Bereits jetzt gibt es zahlreich Ersatz: Energiesparlampen, Halogenlampen, LEDs.
Besonders sparsam
Energiesparlampen sind die sparsame Alternative für den direkten Austausch. Sie sind mit den ursprünglich für Glühlampen entwickelten Schraubsockeln E14 und E27 ausgestattet. Vielfältig in Form und Größe, findet sich für jede vorhandene Leuchte die richtige Alternative. Energiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom bei mindestens 6.000 Stunden Lebensdauer. Fürs Wohnen gibt es sie mit warmweißer Lichtfarbe, spezielle Ausführungen sind dimmbar.
Besonders brillant
Einige Halogenlampen mit ihrem brillanten warmweißen Licht eignen sich ebenfalls für den direkten Austausch gegen die Glühlampe. Allerdings ist der Einspareffekt geringer: Energieoptimierte Ausführungen sparen bis zu 30 Prozent Strom und haben mit 2.000 Stunden die doppelte Lebenserwartung der Glühlampe. Sie sind die richtige Wahl für absolute Glühlampenfans und für die Akzentbeleuchtung. Halogenlampen, die zuviel Energie verbrauchen, werden jedoch ebenfalls vom Markt genommen. Der schrittweise Ausstieg endet 2016; dann sind nur noch Lampen der Energie-Effizienzklassen A und B zugelassen.
Besonders zukunftsfähig
Als Leuchtmittel der Zukunft gilt die Licht Emittierende Diode (LED). Das verdankt sie ihren herausragenden Eigenschaften: LEDs sind kompakt, dimmbar, sehr energieeffizient und müssen bei einer Lebensdauer von 50.000 Stunden praktisch nie gewechselt werden. Die Dioden aus Halbleitermaterial geben Licht ab, wenn elektrischer Strom mit bis zu 24 Volt Niederspannung hindurchgeleitet wird. Früher ausschließlich Neutralweiß, gibt es heute auch LEDs mit wärmerer Lichtfarbe (Farbtemperatur 3.000 Kelvin).
Auch LEDs können die Glühlampe in direktem Austausch ersetzen: Dafür werden mehrere Dioden zu einer Schraubsockel-Lampe zusammengefasst. Diese Lampen eignen sich vor allem für dekorative Akzentbeleuchtung, sind aber – so licht.de – noch kein vollwertiger Ersatz für Lampen, die die Allgemeinbeleuchtung eines Raumes bewältigen. Mit LED-Lampen, deren Helligkeit der 40 Watt-Glühlampe entspricht, sei aber im Laufe des Jahres zu rechnen.













