(openPR) Seit 2002 über 40.000 Fahrzeuge getestet. Kaputte Stoßdämpfer sind großes Sicherheitsrisiko.
EDENKOBEN, Deutschland, 21. August 2009 – Bereits im siebten Jahr veranstaltet der Nachrüst-Spezialist Monroe (aus dem Hause Tenneco) deutschlandweit kostenlose Sicherheitsprüftage. Der führende Hersteller von Stoßdämpfern hat seit 2002 mehr als 40.000 Fahrzeuge mit besonderem Augenmerk auf das Fahrwerk getestet. Somit verfügt Monroe über eine repräsentative Datenbank mit langfristig gestützten Werten über den technischen Zustand der Stoßdämpfer in Deutschlands Autos. Das Fazit: Egal, ob alt oder jung, im Schnitt ist jedes zweite Fahrzeug mit defekten Stoßdämpfern unterwegs. Mögliche Folgen: verlängerter Bremsweg, Kontrollverlust in der Kurve oder Versagen des ABS.
Aufklärung tut also Not. Die meisten Autofahrer wissen nicht einmal, dass sie mit kaputten Dämpfern ein erhebliches Sicherheitsrisiko eingehen. Viele glauben, dass Stoßdämpfer entweder gar nicht oder nur sehr spät im Autoleben verschleißen. Umso größer war die Überraschung bei vielen Testteilnehmern, als sie ihre Diagnose erhielten. Fast jeder zweite Kunde musste sich sagen lassen, dass er mit kaputten Stoßdämpfern unterwegs war. Je älter das Auto, desto eher waren erwartungsgemäß die Stoßdämpfer defekt (siehe Grafik). Während bei den bis zu vierjährigen Fahrzeugen immerhin schon 40 Prozent betroffen waren, lag der Anteil bei den vier bis sechs Jahre alten Autos bereits zwischen 40 und 50 Prozent. Die höchste Defektrate fand Monroe bei Fahrzeugen im Alter von 11 Jahren: 60,3 Prozent der Prüflinge fielen beim Stoßdämpfertest durch. Aber auch einige Junge fielen durch Fehlermeldungen auf: Von 152 getesteten Jahreswagen beispielsweise stellte Monroe bei 28 Fahrzeugen (18,5 %) Defekte am Fahrwerk fest. Deren durchschnittliche Laufleistung betrug 30.971 Kilometer.
Unabhängig vom Alter zeigen die Monroe-Testergebnisse, dass bei einer Laufleistung von bis zu 25.000 km bereits 22,2 Prozent, bei 50.000 km 31,9 Prozent und bei 75.000 km Laufleistung 43,1 Prozent der getesteten Fahrzeuge kaputte Stoßdämpfer aufwiesen. Dies untermauert, dass die üblicherweise empfohlene Erstprüfung ab 60.000 km Laufleistung in der Regel nicht ausreicht, um die einwandfreie Funktionsfähigkeit der Stoßdämpfer zu gewährleisten.
Jörn Lorenz, Tenneco Marketing Manager Aftermarket für Deutschland, Österreich und die Schweiz sagte: „Wir können es nur immer wieder betonen: Die Stoßdämpfer spielen eine wichtige Rolle für die Sicherheit des Fahrzeugs und damit der Insassen. Die Prüftage beweisen, dass auch schon relativ junge Fahrzeuge betroffen sein können. Das ist vielen Autofahrern nicht bewusst. Auch bei vielen Werkstätten besteht Aufklärungsbedarf, denn sie orientieren sich an den Werksvorgaben der Hersteller. Nach unseren Erfahrungen sollten Stoßdämpfer alle 20.000 Kilometer gecheckt werden, ein Austausch ist in der Regel ab 75.000 km sinnvoll.“
Wolf Jochen Dargel, Gebietsverkaufsleiter bei Tenneco, ergänzte: „Die Sicherheitsprüftage haben sich in ihrer über sechsjährigen Laufzeit als besonders geeignetes Mittel zur Aufklärung etabliert. Bei den kostenlosen Testtagen können sich Autofahrer bei ihrer Werkstatt Stoßdämpfer, Abgasanlage, Bremsen und Fahrwerksteile ihres Autos testen lassen. Viele Autofahrer haben erst dort erfahren, dass Sie vermutlich seit Jahren mit einem gefährlichen Risiko unterwegs sind, weil sie seit Kauf ihres Wagens ihre Stoßdämpfer niemals haben überprüfen lassen. Mit neuen Stoßdämpfern hingegen fahren sich viele Fahrzeuge plötzlich wieder wie neu.“













