(openPR) Neues Herstellungsverfahren für mikroperforierte Absorber
Sowohl die Akustikdämmung als auch der Baustoff Glas spielen in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. Besonders in Schul- und Kommunikationsräumen gemäß der Studie „Fuchs, H.V.; Zha. X: Akustisches Design für Schul- und Kommunikationsräume“ von 1996 ist die richtige Akustikdämmung für ein angenehmeres Klangumfeld wichtig und entscheidend. Gegenüber faserigen Baustoffen, die bereits zur Akustikdämmung verwendet werden, bietet Glas den Vorteil, dass es transparent ist und somit dem Menschen kein Gefühl der Einengung vermittelt. Zudem bietet der Baustoff Glas gegenüber anderen Werkstoffen den Vorteil, Tageslicht nutzbar machen zu können, wodurch in beträchtlichem Maße Heiz- und Stromkosten eingespart werden.
Bisher bestand das Problem der Realisierung solcher MPA’s (mikroperforierte Absorber) aus Glas in der technischen und industriell nutzbaren Umsetzung. Zum Zwecke der Absorption von Schallenergie müssen kleinste Löcher und Schlitze in der Größenordnung von 0,1 mm – 2 mm in Glas realisiert werden, ohne dabei die Produktionskosten in astronomische Höhen zu treiben.
Die Lösung für dieses Problem bieten nun die speziellen Foliensysteme von HARKE Imaging, mit denen auf fotolithografischem Wege industriell nutzbare Schablonen für die Sandstrahlgravur erstellt werden. Die industrielle Sandstrahlung, das Powder Blasting oder das Air Jet Machining (AJM) arbeiten auf Basis des Prinzips der Erosion, wobei mittels feinster Strahlgüter Strukturen in spröde Materialien wie zum Beispiel Glas, Keramik, Stein, Silicate oder auch in Verbundstoffe gesteuert übertragen werden. Das feine Strahlgut wird dabei mittels Druckluft auf Geschwindigkeit gebracht und trägt beim Aufprallen auf dem Substrat gezielt Material ab. Die von den Strahlfolien geschützten Bereiche bleiben dabei jedoch unberührt. Gegenwärtig können mit den Foliensystemen von HARKE Imaging Linien und andere Vertiefungen in einer Feinheit kleiner als 80µ in dieser Weise übertragen werden.
Welche weiteren Vorteile bieten die Systeme von HARKE Imaging gegenüber anderen Systemen?
1: Das RapidMask System von HARKE Imaging hat den Vorteil, dass hierbei das Photoresist als Folie einzeln, aber auch direkt nach dem Laminieren auf dem Substrat belichtet werden kann. Das mühsame und meist ungenaue Positionieren der Strahlschablone entfällt hierbei.
2: Das APM Plus / APM R3 System ermöglicht Feinheiten bis zu 100 Mikron, ohne dabei auf sodalösliche Photoresist-Materialien wie z-B. Ordyl BF zurückgreifen zu müssen. Die Systeme APM Plus und APM R3 sind kaltwasserlöslich und erlauben eine gleichmäßige, kontrollierbare Abtragsleistung während des Strahlvorgangs.
In naher Zukunft wird es durch HARKE Imaging ebenso möglich sein, plane Materialien wie Glas und andere Werkstoffe digital mit einer sandstrahlresistenten Paste direkt bedrucken zu können; diese wird bereits jetzt erfolgreich mittels des herkömmlichen Siebdruckverfahrens verdruckt und für ähnliche Anwendungen genutzt.











